01.11.2009 | Ausgabe 11/2009

Optimierung von höchstfesten AlZnMgCu-Legierungen für den Kokillenguss

Zugfestigkeit als Funktion der Konzentration der Legierungselemente bei verschiedenen Zinkgehalten Quelle: Dr.-Ing. Hennadiy Zak und Prof. Dr.-Ing. Babette Tonn

Über AlZnMgCu- bzw- AlMgZn-Gusslegierungen gibt es in der Literatur nur wenige Hinweise. Bekannt ist zum Beispiel die selbstaushärtende Legierung AlZn5Mg0,5, die unter dem Namen Castadur-50 vermarktet wird. Einsatzbereiche sind dünnwandiger Sandguss für Strukturbauteile für die Fahrzeugindustrie sowie duktiler Guss für den Maschinenbau.

Die höchstfesten AlZnMgCu-Legierungen zeichnen sich im T7-Zustand durch ein sehr gutes Verhältnis zwischen Dichte und Festigkeit aus. Die erzielbaren Festigkeitswerte dieser Legierungsgruppe lassen sich mit einigen Stählen vergleichen. Die Einsatzgebiete liegen im Maschinenbau allgemein und speziell seit Jahrzehnten im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik. In den meisten Fällen erfolgt die Herstellung von Werkstücken jedoch nicht durch Gießen, sondern durchWarm- und Kaltumformung. Diese Arbeit setzte sich als Ziel, die Optimierungen im System AlZnMgCu vorzunehmen, um die Einsatzmöglichkeiten von höchstfesten Legierungen auf das Kokillengießverfahren zu erweitern.

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