01.11.2009 | Ausgabe 11/2009

Legierungszusammensetzung

Einfluss der Legierungszusammensetzung auf die mechanischen Eigenschaften der Sekundärlegierung A226 (AlSi9Cu3) im wärmebehandelten T6-Zustand

Mechanische Eigenschaften und Fließlänge im Gusszustand (a) und T6-Zustand (b) als Folge systematischer Variation der chemischen Zusammensetzung innerhalb der Legierungsgrenzen. Durch die Wärmebehandlung wird das Eigenschaftsspektrum stark erweitert; (blau: 0,4 % Fe, rot: 0,8 % Fe; grün: 1,2 % Fe) Quelle: P. Pucher und H. Antrekowitsch, H. Böttcher, H. Kaufmann, P.J. Uggowitzer

Die Sekundärgusslegierung AlSi9Cu3 (A226) zeichnet sich durch eine attraktive Kombination von gutemFließverhalten und akzeptablenmechanischen Eigenschaften aus. Sie findet als kostengünstige Legierung sowohl im Kokillenguss als auch im Druckguss häufige Anwendung und wird vor allem dort eingesetzt, wo die Duktilität nicht von primärer Bedeutung ist. Aufgrund ihrer gegenüber Cu-armen Legierungen verbesserten Warmfestigkeit hat ihr Einsatz in den vergangenen Jahren an Popularität gewonnen.

In der vorliegenden Arbeit wird dargelegt, dass sich der Spielraum der Eigenschaftsbeeinflussung signifikant vergrößert, wenn die Legierungen im ausgehärteten Zustand T6 bewertet werden.

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