01.11.2009 | Ausgabe 11/2009

Erstes Vermiculargraphitguss- Zylinderkurbelgehäuse für hochaufgeladene direkteinspritzende Ottomotoren

Festigkeitsanforderungen an hochbelasteten ZKG Quelle: Dipl.-Ing. Martin Heßlinger, Dr.-Ing. Joachim Böhme, Dipl.-Ing. Franz-Xaver Epping, Dipl.-Ing. Achim Lembach, Dipl.-Ing. Kay Friedmann, Dipl.-Ing. Jürgen Achenbach, Dipl.-Ing. Miguel De la Garza

Audi brachte im Frühjahr 2009 im TT RS den ersten hochaufgeladenen direkteinspritzenden Ottomotor mit einem Zylinderkurbelgehäuse (ZKG) aus Vermiculargraphitguss (GJV-450) auf den Markt.

Im Nutzfahrzeug- und PKW-Bereich ist GJV als Werkstoff für Zylinderkurbelgehäuse für stark beanspruchte Dieselmotoren bereits seit einigen Jahren Stand der Technik. Da die Brennraumspitzendrücke der hochaufgeladenen Ottomotoren bereits in der Nähe von Dieselmotoren angelangt sind, bietet sich GJV als Konstruktionswerkstoff für kompakte und hochbelastete Ottomotoren an. Audi beschreitet mit der Entwicklung eines GJV-ZKG beim neuen Fünfzylinder-Motor mit Direkteinspritzung und Turboaufladung neue Wege.

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