01.07.2012 | Ausgabe 07-08/2012

Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, liebe Gießer!

Spanien und Italien haben im Augenblick wohl die besseren Fussballspieler als Deutschland, das mussten wir in Warschau und Kiew zur Kenntnis nehmen. Ein Trost bleibt uns nach der EM aber genauso wie vorher: Die wirtschaftliche Lage Deutschlands ist deutlich besser als die der zwei Anwärter auf Hilfe aus dem Rettungsschirm der Europäischen Union. Die Worte Schuldenkrise und Konjunkturdelle sind aber natürlich auch für uns zum täglichen Begleiter geworden, wenngleich die seit langem vorausgesagte negative wirtschaftliche Entwicklung glücklicherweise in der prognostizierten Wucht noch auf sich warten lässt. Interessant ist aber, dass viele deutsche Unternehmen, trotz einer außerordentlich hohen wirtschaftlichen Unsicherheit des ökonomischen Umfeldes, die Geschäftsaussichten in den nächsten 12 Monaten positiv beurteilen. Es werden aber trotz Steigerung der Umsätze und der Mitarbeiterzahlen Rückgänge in den Gewinnmargen erwartet. Maßnahmen wie Kostenreduzierung, Mitarbeiterqualifikation oder Cash-Flow-Absicherung spiegeln jedoch anhaltende und umfassende strategische Entwicklungen der Unternehmen wieder, um für die Zukunft gerüstet zu sein....


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