20.06.2017 | Ausgabe 6/2017

Gussteileinstandsetzung mittels Laserschweißen

Der unumgängliche Schritt zur kosteneffizienten Produktion in Gießereien

Quelle: Marco Reichle

Die deutsche Gießereiindustrie leidet insbesondere in der Automobilindustrie seit Jahren unter hohem Kostendruck und sinkenden Renditen. Aufgrund dieser schwierigen Bedingungen ist es für Gießereien von elementarer Notwendigkeit, Ausschusskosten zu reduzieren. Das aus der Industrie nicht mehr wegzudenkende, in der Gusswelt aber kaum bekannte Laserschweißverfahren, kann hier deutliche Einsparpotentiale generieren. Gussfehler, die erst nach der mechanischen Bearbeitung entdeckt werden, können mithilfe des handgeführten Lasers aufgeschweißt und nachgearbeitet werden. Eine erneute mechanische Bearbeitung entfällt. Damit werden die ursprünglich als Ausschuss deklarierten Gussteile wieder als serieneinbaufertige Gutteile in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt. Vor allem an fertig bearbeiteten Gussteilen birgt das Dienstleistungskonzept, das bei der Reichle GmbH Gravierund Laserschweißzentrum mit Sitz im Großraum Stuttgart (Bissingen/Teck) vor sieben Jahren entwickelt und eingeführt wurde, den großen Vorteil, das  in bestehendes Schweißverbot aufgrund von geringster Wärmeeinbringung bei der Reparatur der Gussteilen weitestgehend umgangen werden kann – und das ohne optische und technische Einbußen.  

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