01.03.2012 | Special I/2012

Imprägnieren von Gussteilen

Teil 1 – Die Grundlagen der Vakuum-Imprägnierung

Viele Unternehmen in den verschiedensten Bereichen – Automobil-Industrie und deren Zulieferer, Armaturen-Hersteller, … – erlauben das Imprägnieren ihrer Werkstücke. Teilweise betreiben sie sogar eine oder gar mehrere Imprägnieranlagen im eigenen Hause oder im Gruppenverbund.
Vielfach wird dieser Prozess auch mit den Begriffen „Maldanern®“; „Verdichten“; „Abdichten“; „Kunstharzimprägnierung“ beschrieben, wobei alle das Gleiche meinen: das Abdichten undichter Werkstücke.
Das Ziel der Vakuumimprägnierung ist die Abdichtung von Leckagen und Migrationspfaden, bekannt als Porositäten, ohne die Charaktereigenschaften eines Teils, wie zum Beispiel Funktion, Dimensionen oder Aussehen, zu beeinträchtigen. Unter Funktionseigenschaft versteht man die Fähigkeit Gase und Flüssigkeiten nur dort fließen zu lassen, wo sie bestimmungsgemäß fließen sollen...