17.02.2016 | Special I/2016

Identische Einbringung von Ätz- und Strahlnarbungen

bzw. Erodierstrukturen mittels innovativer Lasertechnik zur wirtschaftlichen Qualitätsperfektionierung

2 von 4 Laseranlagen (5-Achs) für alle Narbungen und Texturen (Bildquelle: Reichle GmbH)

Der europäische Anbietermarkt von Oberflächennarbungen, der derzeit maßgeblich von drei Unternehmen bestimmt wird, bekommt mutmaßlich einen neuen Wettbewerber! Das mehrfach preisgekrönte Entwicklungsprojekt der Reichle GmbH Gravier- und Laserschweißzentrum, dem die innovative und umweltschonende Technologie der Lasertexturierung zugrunde liegt, ermöglicht es, sämtliche Ätz- und Strahlnarbungen sowie Erodierstrukturen identisch und kostenneutral in Werkzeuge und Formen einzubringen. Dabei profitieren Kunden von einer deutlichen Qualitätssteigerung und -standardisierung, von bis zu 70 % geringeren Durchlaufzeiten als am Markt üblich, von höchster Kundenorientierung und von einer Prozesssicherheit, die ihresgleichen sucht.

Neben allgemeinen technischen Eigenschaften und der Funktionalität eines Produktes, welche heutzutage von Endverbrauchern vorausgesetzt werden, tragen immer mehr die Kriterien Optik und Haptik eine elementare Rolle. Diese sind sowohl Qualität bestimmende als auch Kaufanreiz schaff ende Produkteigenschaften, welche mittlerweile von unterschiedlichen Herstellern forciert angegangen werden. Bei Kunststoffprodukten sind neben dem verwendeten Grundmaterial maßgeblich Oberflächennarbungen, erst einmal unabhängig ob geätzt, gestrahlt, erodiert oder gelasert, für die Faktoren Optik und Haptik verantwortlich.