01.04.2009 | Ausgabe 4/2009

Computertomographie: Möglichkeiten, Erwartungen und Grenzen in der Praxis

Prinzip eines Computertomographen mit Röntgenröhre, Probenmanipulator und Detektor Quelle: Dipl.-Ing. Georg Geier, Dipl.-Ing. Thomas Pabel und Dipl.-Ing. Gerhard Schindelbacher

Seit mehr als 30 Jahren ist die Computertomographie in der Medizin eine anerkannte Methode. Aus der modernen Medizin ist dieses bildgebende, diagnostische Verfahren nicht mehr wegzudenken, was in den beiden Nobelpreisen für Hounsfield und Cormack 1979 zum Ausdruck kam. Die Fortschritte in der Anlagentechnik sowie in der Verfügbarkeit von Rechenleistung ermöglichten es, in den letzen Jahren diese Technologie vermehrt für technische Anwendungen zu nutzen.

Das Österreichische Gießerei-Institut (ÖGI) in Leoben hat im Vorjahr zwei Computertomographieanlagen von der Fa. phönix|x-ray in Betrieb genommen (Bild 1). Mit diesem zerstörungsfreien 3-dimensionalen Blick ins „Innere“, der bis dato so nicht möglich war, eröffnen sich völlig neue Wege bei der Werkstoffforschung, Bauteilentwicklung und Prozessoptimierung. Die Untersuchungsmethode ist unabhängig vom Material und kann daher bei metallischen und keramischen Werkstoffen aber auch bei Kunststoffen, Materialien aus der Feuerfest- und Bauindustrie sowie bei Verbundwerkstoffen und auch bei Werkstoffverbunden eingesetzt werden.

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