24.10.2016 | Ausgabe 10/2016

Gießereitechnische Aus- und Weiterbildung in der Schweiz

Absolventen des CAS Gießereitechnik 2015 (Bildquelle: FHNW, Brugg-Windisch)

Gut ausgebildete Mitarbeitende sind der Grundpfeiler für ein erfolgreiches Unternehmen. Mit diesem Bewusstsein werden in der Schweiz schon seit sehr langer Zeit junge Menschen im Gießereihandwerk ausgebildet. Wenn man die Historie der Berufsausbildung in der Schweiz betrachtet, beginnt diese schon im 9. Jahrhundert. Damals wurden Steinmetze und Baumeister in Klöstern für den Kirchenbau ausgebildet. Die handwerkliche Grundausbildung, die von den Zünften in den Städten wie Zürich vorangetrieben und geregelt wurde, findet zum Beispiel im ersten Zunftbrief von 1336 Erwähnung. Schon dort wird darauf hingewiesen, dass ein Meister eine ordentliche Lehre abgeschlossen haben muss!
So kann man in der Eidgenossenschaft auf eine lange Tradition bei der Berufsausbildung zurückblicken. Diese ist natürlich – wie alles – einem stetigen Wandel unterworfen. Heute haben nicht mehr die Zünfte das Sagen, sondern Bund, Kantone sowie die entsprechenden Berufsverbände.

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