03.01.2017 | Ausgabe 12/2016

Staubmengenerfassung in der Kühlerabluft – Ein Schritt hin zur Steuerung der Feinanteile am Kühler

Förderschnecke mit Waage (Bildquelle: die Autoren)

In den allermeisten Sandaufbereitungsanlagen wird der Kühler als technische Einrichtung zur Kühlung des Altsandes genutzt. Im Laufe der Jahre kam als zweite Eigenschaft eine Steuerung zur definierten Wasserzugabe, welche die Ausgangsfeuchte auf einen konstanten Sollwert fährt, hinzu. Aufgrund steigender Qualitätsanforderungen der Gussstücke und um ein früheres Eingreifen in die Sandhaushaltssteuerung zu ermöglichen, müssen neue Verfahren entwickelt werden, die diesem Anspruch gerecht werden.

Eine Idee nimmt seinen Lauf
Bislang wurde in der täglichen Praxis der Sandaufbereitung der Staubaustrag am Kühler nicht beachtet. Eine grobe Kontrolle über die entnommene Staubmenge besteht durch die Abtransportmenge des gesamten Filterstaubes. Diese Gesamtmenge stammt aber nicht nur vom Kühler, sondern setzt sich aus den diversen Absaugpunkten innerhalb der Sandaufbereitung zusammen.
So begann im Jahr 2014 ein Kooperationsprojekt zwischen der Eisengießerei Baumgarte GmbH mit Sitz in Bielefeld und der Datec Dosier- und Automationstechnik GmbH aus Braunschweig, um den Staubaustrag am Kühler systematisch zu erfassen und auszuwerten. Diese Kooperation wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen eines ZIM-Projekt gefördert. Im Rahmen dieses Projekts wird nun der Frage nachgegangen, ob der Entzug der Feinteile am Kühler überhaupt messbar ist.

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