21.07.2016 | Ausgabe 7-8/2016

Regenerieren und nachhaltig optimieren

Entwicklung spezialisierter Bindemittel ermöglicht Ressourcenschonung im Gießereibetrieb

Ressourcenschonung im Gießereibetrieb (Bildquelle: Hüttenes Albertus)

Natürliche Ressourcen sind die Grundlage unseres täglichen Lebens. Die Nutzung immer knapper werdender Ressourcen sowie die Konkurrenz darum nehmen weltweit stetig zu. Vor diesem Hintergrund ist „Ressourcenschonung“ ein großes Schlagwort in unserer Zeit. Der effiziente und umweltverträgliche Umgang mit natürlichen Ressourcen, ein nachhaltigeres Wirtschaften und die Rückführung von Rohstoffen in Stoffkreisläufe sind heute ein wichtiges Leitbild in praktisch allen Branchen. Auch in der Gießerei-Industrie.

Ressourcenschonung ist in der Gießerei-Industrie schon lange Programm und gelebte Wirklichkeit. Seit jeher haben Gießereien Prozessmaterialien, wie Metall und Sand, wiedergewonnen und erneut eingesetzt, um daraus wieder Wertstoff e bzw. Gusserzeugnisse herzustellen. Es gehört zu den Kernkompetenzen der Gießereien, aus Schrott und Bearbeitungsresten wieder Gussteile werden zu lassen und sie in die Wertschöpfungskette zurückzuführen.
Ähnliches gilt für den Formstoff, der häufig regeneriert und wiederverwendet wird. Denn auch Quarzsand ist ein knappes und endliches Gut. Er kommt in verschiedenen Industrien in großen Mengen zum Einsatz. Als dritthäufigster Rohstoff nach Luft und Wasser wird Sand in über 200 Nutzungsbereichen verwendet – von der Beton- über die Glas- und Porzellan- bis hin zur Computerherstellung. Und natürlich als Formstoff in der Gießerei-Industrie. So „verbraucht“ ein Mensch im Durchschnitt jährlich rund zwei Tonnen Sand.

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