29.10.2018 | Ausgabe 10/2018

Gedruckte Kerne als Chance für den Einsatz von Anorganik im Eisenguss

Rammgerät zur Beaufschlagung der gegossenen Proben mit definierten Impulsen. Der umgossene Biegeprüfkörper ist auf einer Vulkolanleiste aufgelegt. / Quelle: Daniel Günther

Gusstechnologie kann mit jedem Material Arten von Leichtbau über Funktionsintegration realisieren. Besonders im Eisenguss werden eine Vielzahl von Funktionen in einem Bauteil integriert, um Gewicht zu sparen. Der Eisenguss steht wie viele andere Gießverfahren unter dem Druck, umweltfreundlich zu produzieren. Hierzu stehen anorganische Bindemittel zur Verfügung, die emissionsfrei abgegossen werden können. Dieser Vorteil geht allerdings mit einer schlechten Entkernbarkeit einher. Bisher können deshalb nur Teile von untergeordneter Komplexität erzeugt werden. Der 3D-Druck von Formen und Kernen bietet die Möglichkeit, hochkomplexe Formen zu erzeugen. Dabei kann er zudem genutzt werden, um künstliche Schwachstellen, so genannte Sollbruchstellen, in die Kerne einzubringen. Die Wirksamkeit solcher Strukturmerkmale soll in diesem Artikel diskutiert werden.

3D-printing – an opportunity for inorganic sand cores in iron casting
Casting technology enables lightweight structures with the use functional integration in all castable materials. Especially in iron casting, functional integration plays an important role to reduce the weight of the part.

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