16.03.2018 | Ausgabe 03/2018

Die Chemie beim Sintern von pulvermetallurgischen Stählen

Typische Sinterformteile auf Eisenbasis = Bild links: Doppelkettenrad / Bild mittig: Zahnräder mit Schrägverzahnung / Bild rechts: Synchronnabe / Quelle : MIBA Sinter Austria

Auf pulvermetallurgischem Weg, über Pressen und Sintern, hergestellte Eisenbasis-Formteile zeichnen sich durch komplexe Geometrie, hohe Präzision und eine kostengünstige, rohstoff - und energiesparende Fertigung aus. Die große spezifische Oberfläche der gepressten Körper bedingt aber eine hohe chemische Reaktivität, was bereits im Ausgangszustand einen beträchtlichen natürlichen Sauerstoffgehalt der Pulver ergibt, aber vor allem beim Sintern zum Tragen kommt, wobei primär Oberflächenoxide sinterhemmend wirken. In dem vorliegenden Arbeit wird gezeigt, dass dieser Sauerstoffgehalt durch Reduktionsprozesse im Aufheizstadium des Sinterns entfernt werden kann.  

Ferrous precision parts manufactured through the classical powder metallurgy route of pressing and sintering o er complex geometries, excellent precision and cost-effective, material and energy saving processing. However, the large specific surface of the powder compacts results in high chemical reactivity. This means considerable starting oxygen content of the powder but also impact on sintering, the surface oxide layers inhibiting the sintering process. In the present study it is shown that this natural oxygen content of the powders can be removed in the early stages of sintering.  

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