13.02.2019 | Ausgabe 1-2/2019

Auswirkungen von Metallzusätzen auf gebrannte keramische Materialien

Schematische Ausgangszusammensetzung (Normiert auf ges. = 1) / Quelle: Steuler-KCH GmbH

In diesem Artikel werden die Auswirkungen von Metallpulverzusätzen auf standardmäßig gebrannte keramische Brennhilfsmittel beschrieben. Verschiedene Mengen und Verhältnisse von Aluminium und Silizium werden getestet. Kleine Zusatzmengen führen zur vollständigen Oxidation der Metalle und damit zur Bildung von sekundärem  Mullit bzw. Korund. Größere Zusatzmengen führen in geeigneter Kombination zur Bildung von SiAlONen im Kern der Prüfkörper. In allen Fällen werden die physikalischen Eigenschaften verbessert oder mindestens selbst dann beibehalten, wenn die Brenntemperatur gegenüber dem Standard vermindert wird. Verbessert werden vor allem die Festigkeiten, sowohl im kalten als auch im heißen Zustand.

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