12.04.2019 | Ausgabe 4/2019

Untersuchungen zur quantitativen Beurteilung von Gussteil-Oberflächen mittels 3-D-Laserscanning

Ein Präzisionsreferenzmuster, das zur Unterstützung der Datenerfassung verwendet wurde. / Quele: Nicola Bryant

Die Oberflächenrauheit ist ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätsanforderungen an Gussteile. Bei Gussteilen mit raueren Innenflächen kann die Effizienz von Materialübertragungskomponenten aufgrund von Beeinträchtigungen durch Reibung verringert werden. Qualitätsingenieure in Produktionswerken sind nach wie vor an qualitative Formen der Oberflächenrauheits-Messungen über Guss-Vergleichsmuster und Sichtprüfung gebunden. Die University of Northern Iowa erforscht eine Methode zur quantitativen Beschreibung von Gussteil-Oberflächen durch Verwenden eines Laserscanners. Die Ergebnisse können durch branchenübliche Maßstäbe, wie zum Beispiel den quadratischen Mittelwert (root means square - RMS) und den Mittenrauwert (roughness average - Ra), dargestellt werden. Mit dieser neuen Methode, die im Folgenden ausführlich beschrieben wird, sind auch Fehleranalyse und Messungen von Bauteilabweichungen möglich.

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