12.04.2019 | Ausgabe 4/2019

Paradigmenwechsel in der Druckgussfertigung Teil 1: Einführung

Quelle: Dieter Leibfried

Quelle: Dieter Leibfried

Die konsequente Zusammenführung von bekannten technischen Sachverhalten, gekleidet in den Mantel der eigenen vielfältigen und langjährigen, praktischen Vororterfahrungen verändert die Sichtweise. Bisherige, eingeschliffene Abläufe, Denkweisen und Zielsetzungen werden in Frage gestellt. Ein vollständiger Austausch eines seitherigen Musterbildes gegen ein neues – ein Paradigmenwechsel — ist gefordert (Paradigma: grundsätzliche Denkweise). Dem gegenüber steht die Überzeugung, dass die zeitnahe Realisierung eines Paradigmenwechsels der unumgänglichen Notwendigkeit entspricht, dem Sachverhalt „Digitale Transformation“ gerecht zu werden, die Wettbewerbsfähigkeit und Erneuerungsfähigkeit, die Basistugenden einer erfolgreichen Unternehmensführung, zu demonstrieren.

Für den Druckgießprozess bedeutet die Umsetzung der Inhalte der Digitalen Transformation eine kontinuierliche Erhöhung der Transparenz des gesamten Herstellungsprozesses des Gussteiles. Zahlen und deren Zusammenhänge müssen verstanden werden, das heißt Transparenz mit dem Zweck echtzeitgerecht Daten in Wissen umzuwandeln. Es geht nicht nur um das Sammeln von Daten, die in oberflächlicher Betrachtung ein Datenchaos aufzeigen, sondern um der Erwerb der Kompetenz, Zusammenhänge besser zu verstehen und für die Fertigung zu nutzen.

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7 Seiten

 

 


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