Ausleertrommel

Herstellung Formen und Kerne

Rotierende doppelwandige Trommel zum Trennen und Kühlen der Gussstücke vom Sand. Beschickt wird die Ausleertrommel mit abgegossenen kastenlosen Formen oder mit Formballen, die aus abgegossenen Formkästen ausgedrückt worden sind. Die Trommel rotiert langsam um ihre waagerechte Längsachse. Der Innenmantel ist mit Leitelementen versehen. Durch die Umwälzbewegung löst sich der Sand von den Gussstücken und fällt durch Löcher im Innenmantel der Trommel in den Raum zwischen Innen-und Außenmantel; hier wird er weiterbewegt und am Trommelende auf ein Altsandband gefördert. Die vom Sand befreiten Gussstücke werden von Führungselementen an der rotierenden Innenwand ebenfalls zum Trommelende transportiert. Durch die Verdampfung von Wasser, das in die Trommel eingesprüht wird oder als Restfeuchtigkeit im Formsand enthalten ist, werden der Sand und die Gussstücke abgekühlt. Ein Gegenluftstrom durch die Trommel entfernt den erzeugten Wasserdampf. Indem die Gussstücke durch die Trommel kommen, werden sie in einem gleichmäßigen Prozess, der 20–30 Minuten dauert, behutsam mit dem Sand aneinander gescheuert. Sandklumpen werden zerbrochen, und der Sand wird effektiv gemischt. Der Sand wird im Endabschnitt der Trommel durch Löcher von 30 mm Durchmesser herausgesiebt, und die gekühlten Gussstücke werden am Ende ausgestoßen.
 

Auspack- und Kühltrommel© Praxishandbuch bentonitgebundener Formstoff; Küttner GmbH & Co. KG, Essen

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