Schlackeneinschluss

Gussstücke

Gussfehler, häufig an obenliegenden Gussstückflächen, Kernkonturen und Formvorsprüngen zu finden. Diese nichtmetallischen Einschlüsse können mit Gasblasen vergesellschaftet sein. Als Ursache ist meist Ofen- oder Schmelzebehandlungsschlacke anzusehen, die beim Abguss mitgerissen wurde, auch bei der Formfüllung können sich Schlacken noch bilden.

Schlacken entstehen durch das Aufschmelzen nichtmetallischer oxidischer Bestandteile, die bereits im Metalleinsatz vorhanden waren, oder durch Oxidationsprozesse während des Schmelzens mit oxidischen Zuschlagstoffen.

Zur Vermeidung von Schlackeeinschlüssen ist in erster Linie ein sauberes, sorgfältiges Arbeiten beim Schmelzen, der Schmelzbehandlung und beim Gießen zu sehen. Im Vordergrund steht ein sauberes Abschlacken oder Abkrammen der Badoberfläche vor dem Gießen.

Weiterhin ist auf folgende Einflüsse zu achten:

  • Sauerstoffbindende Elemente (Al, Mg, Mn) in der Schmelze so gering wie möglich halten,
  • Einsatzstoffe ohne Verunreinigungen einsetzen,
  • Impfmitteleinsatz in der Menge und der Körnung auf eine vollständige Auflösung ausrichten,
  • Gießpfannen vor dem Einsatz trocknen,
  • Auswahl geeigneter Gießpfannen wie zum Beispiel Siphonpfannen,
  • Gießtümpel vollhalten und Turbulenzen vermeiden sowie
  • gießtechnische Maßnahmen umsetzen und zum Beispiel Filter verwenden.
Bild 1: REM-Übersichtsaufnahme von Schlackeneinschlüssen bei Gusseisen mit Kugelgraphit (V = 600 : 1)© GIESSEREI LEXIKON
Bild 2: EDX-Analyse aus dem Bereich der Schlackeneinschlüsse in Bild 1© GIESSEREI LEXIKON

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