SinterCast-Verfahren

Metallurgie

Patentrechtlich geschütztes Verfahren zur Herstellung von Gusseisen mit Vemiculargraphit. Nach der Basisbehandlung mit Magnesiumträger und Impfmittel erfolgt mit einer speziellen Messsonde die Kontrolle des so behandelten Eisens auf Basis der thermischen Analyse (Bild  1). Ein Prozessrechner bestimmt dabei das Niveau von Magnesiumbehandlung und Impfung und zeigt dieses in Form der Graphitausbildung am Bildschirm schematisch an (Bild 2 und 3). Entspricht die Vermiculargraphitausbildung nicht den Anforderungen können anhand der ermittelten Daten notwendige Ferrolegierungen zur Impfung und/oder Magnesiumlegierungen über ein Drahteinspulgerät zur Nachbehandlung exakt zugegeben werden.

Die Messsonde enthält zwei Thermoelemente, die sich in einem definierten Abstand zueinander befinden. Die damit aufgenommenen unterschiedlichen Abkühlungskurven führen zu einer differenzierten Auswertung, die eine unabhängige Kontrolle der Magnesiumbehandlung und Impfung ausweist und den Umfang der eventuellen Nachbehandlung festlegt.

 

Bild 1: Tauchprobe mit zwei Thermoelementen mit Schutzrohr für die Thermoelemente (SinterCast)

GEFERTEC bietet komplette Fertigungssysteme für den Metall 3D Druck im Wire-Arc-Additive-Manufacturing (WAAM) Verfahren an. GEFERTECs 3DMP® WAAM-Technologie integriert das traditionelle Metallschutzgasschweißen mit spezieller Prozessexpertise für den additiven Aufbau von Bauteilen, einem robusten Maschinensystem, einer integrativen CAM Software und einer prozessbezogenen Qualitätssicherung kombiniert. Der robuste Prozess, die hohen Aufbauraten und die einfache Handhabung von Draht als Ausgangsstoff machen das Verfahren interessant für die Fertigung mittelgroßer bis großer Bauteile. 

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