stickstofflegierter Stahl

Metallurgie

Stickstoffgehalte fördern die Austenitbildung in hitzebeständigen oder nichtrostenden Chrom-Mangan- und Chrom-Nickel-Stählen. Zum Legieren mit Stickstoff im austenitischen Stahl wird stickstoffhaltiges Ferrochrom zugesetzt. Die Stickstoffausbringung ist umso höher, je niedriger der Stickstoffgehalt im Ferrochrom ist. Vorzugsweise werden Ferrochromsorten mit 2,5 bis 4 % N verwendet. Wichtig für die Bemessung des Stickstoffzusatzes ist die Kenntnis der Stickstofflöslichkeit. Ein zu hoher Stickstoffgehalt führt zu Gasporosität im Gussstück. Mit steigendem Nickelgehalt wird die Stickstofflöslichkeit vermindert, mit zunehmendem Mangangehalt aber erhöht. Als praktische Regel gilt den Stickstoffgehalt maximal zwischen

einzustellen. Stähle, bei denen Stickstoff als Legierungselement dient, dürfen keine nitridbildenden Elemente enthalten, wie beispielsweise Al, Zr, Ti oder Nb. Daraus ergibt sich auch die Notwendigkeit, auf eine Desoxidation mit Aluminium zu verzichten und hierzu Silizium und Mangan zu verwenden.
 

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