Stirnabschreckversuch

Heat Treatment
Prüfung der Härtbarkeit, hauptsächlich von Stahl, genormt nach DIN EN ISO 642. Eine Probe Stirnabschreckprobe aus dem zu prüfenden Eisenwerkstoff wird auf Härtetemperatur erwärmt und in einer Abschreckvorrichtung durch einen aufsteigenden Wasserstrahl (Steighöhe 65  ±  10  mm) mindestens 10 min lang abgeschreckt. Auf parallel zur Probenachse angeschliffenen Bahnen wird, von der abgeschreckten Seite beginnend, im Abstand von je 2 mm die Härte geprüft und graphisch dargestellt. Das Diagramm zeigt ein Beispiel der Auswertung von Stirnabschreckversuchen mit molybdänfreiem und molybdänlegiertem Gusseisen mit Kugelgraphit, aus der der Einfluss des Molybdängehaltes auf die Härtbarkeit hervorgeht.

Ergebnisse von Stirnabschreckversuchen für verschiedene Molybdängehalte in Gusseisen mit Kugelgraphit (2,7 % C, 2,6 % Si)© GIESSEREI LEXIKON

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