Wasserglas-Ester-Verfahren

Moulding Materials
Kalthärtendes Formstoffsystem mit dem anorganischen Binder Wasserglas und einer organischen Esterverbindung als Härter. Diesen Härter setzt man im Unterschied zu reinen organisch basierten kaltselbsthärtenden Bindersystemen in deutlich geringern Zugabemengen zwischen 8–12 % bezogen auf den eingesetzten Bindergehalt ein. Als Härter wird beispielsweise Ester der Essigsäure verwendet. Der Ablauf der Verfestigung ist in Bild 1 dargestellt. Neben dem eingesetzten Ester wird die Verfestigung bei diesem Verfahren durch das Molverhältnis der Silikatbinderlösung beeinflusst. Ein hoher Modul führt zu einer schnelleren Härtung bei geringeren Endfestigkeiten, während bei abnehmendem Molverhältnis die Festigkeiten langsamer steigen und eine höhere Endfestigkeit erreicht wird (Bild 2).

Bild 1: Ablauf der Verfestigung bei Wasserglas-Ester-Verfahren© Anorganische Binder zur Form- und Kernherstellung in der Gießerei
Bild 2: Einfluss des Moduls auf die Härtung von Wassergas-Ester-Formstoffen© Anorganische Binder zur Form- und Kernherstellung in der Gießerei

GEFERTEC bietet komplette Fertigungssysteme für den Metall 3D Druck im Wire-Arc-Additive-Manufacturing (WAAM) Verfahren an. GEFERTECs 3DMP® WAAM-Technologie integriert das traditionelle Metallschutzgasschweißen mit spezieller Prozessexpertise für den additiven Aufbau von Bauteilen, einem robusten Maschinensystem, einer integrativen CAM Software und einer prozessbezogenen Qualitätssicherung kombiniert. Der robuste Prozess, die hohen Aufbauraten und die einfache Handhabung von Draht als Ausgangsstoff machen das Verfahren interessant für die Fertigung mittelgroßer bis großer Bauteile. 

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