Brinell-Härteprüfverfahren und ihre Anwendbarkeit

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GIESSEREI-PRAXIS 03-04/2022
Qualitätsprüfung, Prüfverfahren
Werkstoff- und Gussteilprüfung

Die Härte ist eine der am häufigsten gestellten Anforderungen in Konstruktionszeichnungen für Antriebssysteme von Kraftfahrzeugen. Sie wird zur Prozesskontrolle und als Indikator für Festigkeit, Verschleißfestigkeit und Bearbeitbarkeit verwendet. Allgemein wird davon ausgegangen, dass härter gleichbedeutend mit fester ist, und obwohl dies im Allgemeinen zutrifft, was messen wir wirklich, wenn wir die Härte messen? Je nach Werkstoff und Herstellungsverfahren kann die Härte dazu verwendet werden, um zu überprüfen, ob der Werkstoff den richtigen thermischen Bedingungen ausgesetzt wurde und ob die richtige Mikrostruktur vorhanden ist. In diesem Beitrag werden einige der Probleme untersucht, die beim Vergleich zwischen verschiedenen Härteskalen und bei der Umstellung von einem Prüfverfahren auf ein anderes auftreten können, und es werden einige Gründe für diese Einschränkungen genannt. Der Schwerpunkt dieses Artikels liegt auf Motorkomponenten aus Gusseisen und Aluminium und den Prüfverfahren nach Brinell, Rockwell und Equotip (kommerzielles Härteprüfgerät, bezeichnet als „Produkt A“).

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Brinell Hardness Testing Methods and Their Applicability
Hardness is one of the most commonly specified requirements on automotive propulsion system engineering drawings. It is used as a process control check and as a proxy for strength, wear resistance, and machinability. It is commonly assumed harder means stronger, and while this is generally true, what are we really controlling when we measure hardness? Depending on the material and the manufacturing process, hardness can be used to verify that the material has been exposed to the appropriate thermal conditions and that the proper microstructure is present. This paper explores some of the issues that can arise when trying to compare between different hardness scales and when trying to convert from one test method to another and also offers some rationale for these limitations. The focus of this paper is limited to cast iron and aluminum engine components and the Brinell, Rockwell, and Equotip (commercial hardness tester, noted as “Product A”) test methods.

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