Editorial

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GP 10/2012
Sehr geehrte Leserinnen und Leser, liebe Gießer! Obwohl das Wirtschaftswachstum derzeit auch in China ins Stocken gerät, bleibt das fernöstliche Land auf dem vordersten Platz unter den Wettbewerbern für die europäische Industrie. Dass man in Peking die langfristige Entwicklung der chinesischen Wirtschaft ganz klar im Auge hat, beweist unter anderem das starke Engagement des Landes in Afrika. Der chinesische Handel mit den Ländern Afrikas hat sich lt. der Zeitschrift DIE WELT seit 2009 verdreifacht. Auf dem chinesisch-afrikanischen Gipfel im Juli diesen Jahres in Peking waren 50 afrikanische Staatschefs angereist. Bis Juni 2012 hat die Volksrepublik demnach 45 Milliarden Dollar in Afrika investiert, und das hauptsächlich in Finanz-, Bergbau- und Rohstoffbeteiligungen. Der Wirtschaftsaustausch stieg im Jahr 2011 auf das Rekordvolumen von mehr als 135 Milliarden Dollar, wobei hauptsächlich Infrastruktur und preiswerte Industriegüter geliefert werden. Die chinesischen Investitionen auf dem schwarzen Kontinent sind damit in vielen Bereichen wichtiger geworden als westliche Hilfsgelder...
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