Entgrat- und Oberflächentechnologien

Anforderungsgerechte Oberflächen für die Automobilindustrie

Unternehmen
Oberflächenbehandlung
Prozesstechnik
Nichteisenwerkstoffe
Rösler bietet aufgrund umfangreicher Erfahrung ein breites Spektrum an Gleitschliff-, Strahl- und 3D-Post-Processing-Lösungen für die Oberflächenbearbeitung in der Automobilproduktion. Aufgabenstellungen in der Oberflächenbearbeitung lassen sich dadurch prozesssicher, nachvollziehbar sowie nachhaltig lösen.

Die Veränderungen in der Automobil- und Zulieferindustrie wirken sich auch auf die Oberflächentechnik aus. Zum einen liegt das an Veränderungen in Bauteilen und Systemen, zum anderen an den steigenden Anforderungen hinsichtlich Reibungsverlusten, Kraftstoffverbrauch oder Emissionen. Diese müssen ebenso minimiert werden wie Vibrationen und Verschleiß an mechanisch hochbelasteten Bauteilen. 

Der Leichtbau und die additive Fertigung spielen – unabhängig von der Antriebsart – dabei eine wichtige Rolle. Zudem steigt auch in der Oberflächentechnik die Bedeutung der Prozessautomatisation in Verbindung mit Digitalisierungslösungen, da die Flexibilität der Fertigungsprozesse zunimmt. 

Als langjähriger Partner der Automobil- und Zulieferindustrie hat die Rösler Oberflächentechnik GmbH sowohl in den Bereichen Gleitschliff- und Strahltechnik als auch für das Post Processing additiv gefertigter Komponenten innovative Lösungen für die Oberflächenbearbeitung entwickelt, welche die Bestrebungen der Anwender nach ressourcenschonenden und nachhaltigen Produktionsprozessen unterstützen und entscheidend zur Produktqualität beitragen. 

Gleitschliffprozesse für die Elektromobilität
Elektrofahrzeuge enthalten zahlreiche elektrische und mechatronische Bauteile wie Steckverbinder, Platinen oder Busbars. Für diese Komponenten ist Gratfreiheit und Teilesauberkeit ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Gleitschliffprozesse sind hierbei eine effektive und wirtschaftliche Lösung, um die zuverlässige Funktion der Bauteile sicherzustellen. 

Zum Einsatz kommt die Gleitschlifftechnik darüber hinaus für die Oberflächenbearbeitung des als Wicklungsmaterial für Rotoren verwendeten Kupferdrahts sowie bei Stanz- und Biegeteilen, die beispielsweise als Blechpaket und Gehäusekomponenten gefertigt werden.

Mit der Abstimmung von Anlagentechnik und Verfahrensmitteln stellt Rösler sicher, dass die geforderte Oberflächenqualität in kurzen Taktzeiten reproduzierbar erzielt wird. 

Reibung und Verschleiß minimieren
Reibung verursacht nicht nur einen erhöhten Verschleiß und Verbrauch, sie erzeugt auch unerwünschte Geräusche, Vibrationen und Temperatur. Eine anwendungsgerechte Glättung der Oberflächen von Zahnrädern, Nockenstücken, Kolbenringen oder Kurbelwellen lässt sich durch Gleitschlifftechniken wie Schlepp- und Surf-Finishen gezielt und präzise automatisiert durchführen. Dabei werden sowohl Oberflächen entgratet als auch Rauheitsspitzen und Bearbeitungsriefen entfernt. Diese Mehrfachbearbeitung in einem Prozess ermöglicht deutliche Kosteneinsparungen bei reproduzierbaren Ergebnissen.

Leichtbaukomponenten strahlen
Aus Leichtmetallen wie Aluminium und Magnesium werden für die Automobilproduktion unter anderem Statorträger, Gehäuse sowie Bauteile für die Antriebstechnik, Achs- und Radaufnahmen im Sand- Druck- und Spritzguss hergestellt. Anschließend müssen die Teile feinentsandet, entgratet und deren Oberflächen homogenisiert werden. Für diese Aufgabenstellungen hat Rösler beispielsweise kompakte Wendekammer-Strahlanlagen mit automatisiertem Teilehandling entwickelt, die sich platzsparend in kompakte Fertigungslinien integrieren lassen und die Teilebearbeitung im Fertigungstakt ermöglichen. 

Additive Fertigung in der Serienproduktion
Spielte die additive Fertigung in der Automobilindustrie bisher vor allem im Rapid Prototyping und der Vorserienentwicklung eine Rolle, ist heute ein klarer Trend hin zur Produktion von Serienteilen erkennbar. Der Einsatz von modernen Druckverfahren für Serienanwendungen hängt jedoch nicht nur von reproduzierbaren Druckprozessen und sinkenden Stückkosten ab, sondern wird auch davon bestimmt, ob es eine wirtschaftliche Lösung für die Teilenachbearbeitung gibt, das sogenannte Post Processing. 
Die Rösler Gruppe hat mit „AM Solutions – 3D post processing technology“ einen Geschäftsbereich geschaffen, der auf serienfähige Lösungen für die Nachbearbeitung additiv gefertigter Teile spezialisiert ist. Dieser verfügt bereits über Erfahrungen aus verschiedensten Anwendungsbereichen, um diese Forderungen der Industrie zu erfüllen.

Sauberkeitsanforderungen in der Elektromobilität
An elektrische und elektronische Komponenten für die Elektromobilität werden sehr hohe Anforderungen an die technische Sauberkeit gestellt. Als Lösung bietet Rösler Band-, Trommel- und Kabinenreinigungsanlagen, die mit Gleitschliff-, Strahl- und Nachbearbeitungsanwendungen verkettet werden können. Da Rösler die Anlagen selbst fertigt, ist eine optimale Abstimmung auf den Gesamtprozess möglich. Sowohl für den Gleitschliffprozess als auch für die Reinigungsaufgabe abgestimmte und umweltfreundliche Medien gewährleisten eine hohe Prozesssicherheit.

Über Rösler

Der Oberflächenspezialist verfügt über langjährige Erfahrung in Branchen wie Automotive, Luftfahrt, Medizintechnik oder Maschinenbau sowie weltweit über umfangreich ausgestattete Customer Experience Center. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, für jede Anforderung an Oberflächen die technisch und wirtschaftlich optimalen Prozesse unter produktionsnahen Bedingungen zu entwickeln. Die Automatisierung des Teilehandlings und der Teilelogistik sowie die Integration und Verkettung in neue oder bestehende Fertigungslinien wird durch ein eigenes Spezialistenteam realisiert. Mit Rösler Smart Solutions bietet das Unternehmen darüber hinaus Soft- und Hardware-Lösungen für die Digitalisierung der Prozesse bei Gleitschliff- und Strahlanlagen.

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