Frech erweitert sein Portfolio

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Das schwäbische Druckgießunternehmen Frech baut an seinem Stammsitz in Schorndorf ein Zentrallager für Logistik. Zudem übernimmt es den schwäbischen Ofenbauer ZPF.

Laut den Schorndorfer Nachrichten ist eine 7000 Quadratmeter große Halle mit Anbindung zum bisherigen Bestandsbau und 4 Toren zur Be- und Entladung von Lkw geplant. Die Fertigstellung des Logistikzentrums wird für Mitte 2023 erwartet. Der Druckgießspezialist will in der Halle eigene intralogistische Dienstleistungen wie Kommissionierung, Verpackung und Verladung produzierter Gussteile durchführen. Das Unternehmen, das Nachhaltigkeit als Kern seines unternehmerischen Handelns bezeichnet, plant eine CO2-neutrale Bauweise. So soll das Hallendach vollständig für eine Photovoltaikanlage genutzt werden. Für den Außenbereich sind Ladesäulen für elektrisch betriebene Fahrzeuge und Fahrräder vorgesehen.

Realisiert wird der Bau in Zusammenarbeit mit dem Schorndorfer Architekturbüro Schatz projectplan GmbH.

Zudem meldete die Heilbronner Stimme, dass Frech den schwäbischen Ofenbauer ZPF aus Siegelsbach übernommen hat. ZPF, ein Spezialist für Aluminiumschmelzöfen, hatte im November 2021 ein Insolvenzverfahren eröffnen müssen. Grund war die Verlegung von Aufträgen aus der Autoindustrie aufgrund von Produktionsstopps. Seit dem 1. Januar 2022 ist ZPF Teil der Frech-Gruppe, wobei die Geschäftsführung des Geschäftsbereichs ZPF unverändert bei Norbert Feth und Oliver Melzer verbleibt. Laut dem Bericht ergebe sich nun für den Ofenbauer eine langfristige Perspektive für einen Erhalt des Unternehmens. Frech profitiert wiederum von einer Erweiterung seines Portfolios im Bereich Schmelz- und Recyclingöfen. Langfristig sei eine Erweiterung auf den Bereich thermische Prozess- und Umwelttechnik angedacht.

www.frech.com

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