Geschäftsklima deutscher Zulieferer auf Rekordhoch

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Betriebswirtschaft und Management
Der Aufschwung in der deutschen Zulieferindustrie festigt sich. Das saisonbereinigte Geschäftsklima liegt derzeit auf dem höchsten Stand seit 1991. Jetzt ist die Herausforderung, die Nachfrage auch zu bedienen.

Auch die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage zeigt weiterhin eine positive Entwicklung. Der saisonbereinigte Saldo von positiver und negativer Beurteilung legt auf hohe 46,8 Punkte zu, damit ist der Wert im Juni um weitere 5 Punkte gestiegen. Auch in die Zukunft blicken die Zulieferer optimistischer. Der Anteil der Optimisten steigt zwar nicht (rund 30 Prozent im Juni), weil aber die negativen Erwartungen stärker zurück gehen, steigt der saisonbereinigte Saldo um 4 Punkte auf 23,6 Punkte. Werden beide Bewertungen zusammengeführt, liegt das saisonbereinigte Geschäftsklima der deutschen Zulieferer bei 34,9 Prozent. Damit ist der höchste Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 1991 erreicht.

Planungssicherheit aber auch Rohstoffmangel

Die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) führt den Aufschwung auf die größere Konsumbereitschaft im Zuge der Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen zurück. Die Folge sei eine größere Planungssicherheit für die Zuliefererindustrie. Dennoch hat die Industrie mit Materialknappheiten zu kämpfen.

Die ArGeZ erarbeitet den Geschäftsklimaindex Zulieferindustrie gemeinsam mit dem Ifo-Institut. Dafür werden rund 600 Unternehmen aus den Branchen Gießerei-Industrie, Aluminium-Industrie, Kunststoffverarbeitung, Stahl- und Metallverarbeitung, NE-Metall-Industrie, Kautschuk-Industrie sowie Technische Textilien.

www.argez.de