Handtmann erhält Fördergeld für die Entwicklung eines Wasserstoffelektrolyseurs 

Modulares Gleichstromsystem zur Wasserstofferzeugung

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In einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Fraunhofer-Institut engagiert sich das Unternehmen Handtmann bei der Entwicklung der Wasserstofftechnologie.

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg treibt das Unternehmen Handtmann e-solutions GmbH & Co. KG mit Sitz in Ochsenhausen die Entwicklung eines modularen Gleichstromsystems zur Erzeugung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien voran. Ein für dieses Projekt gestellter Forschungsantrag wurde mit Unterstützung durch Thomas Dörflinger MdL im Rahmen des Förderprogramms Invest BW bewilligt. Die Verbundpartner können sich nun über Fördergelder des Landes Baden-Württemberg für ein Projektgesamtvolumen von insgesamt 1,75 Millionen Euro über die zweijährige Projektlaufzeit bis zum Oktober 2024 freuen.

Erfahrungsgemäß treffen die Fördertöpfe des Landes für solche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben immer auf eine sehr hohe Nachfrage. „Gerne habe ich die Handtmann e-solutions GmbH & Co. KG daher bei ihrem Vorhaben unterstützt“, so Thomas Dörflinger, CDU-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Biberach. „Denn neue Technologien, Nachhaltigkeit, ausreichend Arbeitsplätze und Standortsicherheit sind für unsere Wirtschaftsregion wichtige Themen, für die ich mich gerne einsetze“. 

„Die finanzielle Förderung hilft uns nicht nur dabei, die Leistungselektronik in dem von uns entwickelten und technologisch bereits weit vorangeschrittenen Wasserstoffelektrolyseur effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten“, kommentiert Handtmann Geschäftsführer Markus Ammann. „Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut verfolgen wir außerdem das Ziel, den Elektrolyseur intelligent mit Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern zu koppeln und zur Marktreife zu bringen. Grüner Wasserstoff ist eines der Kernelemente des zukünftigen Energiesystems und kann uns vor allem angesichts der aktuellen Energiekrise unabhängig von endlichen, fossilen Energieträgern machen.“ 

Über das Fraunhofer ISE
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE wurde im Jahr 1981 von Prof. Adolf Goetzberger und einem Team aus 24 Forschungspionieren in Freiburg gegründet. Heute ist es mit rund 1400 Mitarbeitern das größte Solarforschungsinstitut Europas. Zu seinen Geschäftsfeldern gehören Photovoltaik, Energieeffiziente Gebäude, Wasserstofftechnologien und elektrische Energiespeicher, Solarthermische Kraftwerke, Leistungselektronik, Netze und intelligente Systeme.

Über Handtmann
Das Familienunternehmen wird seit vier Generationen von der Biberacher Unternehmerfamilie Handtmann geleitet. Die Unternehmensgruppe ist dezentral organisiert und besteht aus sechs Geschäftsbereichen. Im Laufe des neuen Jahres 2023 wird die Handtmann Unternehmensgruppe ihr 150-jähriges Bestehen feiern.

www.ise.fraunhofer.de
www.handtmann.de