Imerys wird zu einem wichtigen Akteur der Energiewende

Lithiumabbau in Frankreich

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Imerys hat in Anwesenheit von Regierungsvertretern, Abgeordneten und lokalen Behörden den Start von EMILI bekanntgegeben, einem Projekt zum Abbau von Lithium in Frankreich. Das Produktionsziel liegt bei 34.000 Tonnen Lithiumhydroxid pro Jahr, was die Ausrüstung von rund 700.000 Elektrofahrzeugen ermöglichen würde.

Alessandro Dazza, CEO von Imerys, verkündete am Standort Beauvoir den Start von "EMILI", dem Lithium-Glimmer-Abbauprojekt von Imerys. Dieses große Lithiumabbauprojekt am Standort Beauvoir in der Region Allier wird ab 2028 die Produktion von jährlich 34.000 Tonnen Lithiumhydroxid für die Ausrüstung von etwa 700.000 Elektrofahrzeugen ermöglichen. Die Mine wurde nach IRMA, dem höchsten Standard für verantwortungsvollen Bergbau angelegt und soll eine Lebensdauer von mindestens 25 Jahre mit einem großen Verlängerungspotenzial haben.

Im Laufe des letzten Monats waren bereits Regierungsbeamte und Vertreter der lokalen Behörden zu einer Vorstellung des Projekts eingeladen worden. Nun beginnt die Konsultationsphase. 

Bruno Le Maire, Frankreichs Minister für Wirtschaft, Finanzen und industrielle und digitale Souveränität, sagte: "Ich begrüße es sehr, dass Imerys die erste kohlenstoffarme Lithiummine in Frankreich in Betrieb nimmt. Dieses Projekt ist aus ökologischer und klimatischer Sicht vorbildlich und wird unseren Bedarf an Lithiumimporten drastisch reduzieren. Es wird uns ermöglichen, täglich 700.000 Batterien für Elektroautos pro Jahr zu produzieren. Es wird uns dabei helfen, das von Emmanuel Macron gesetzte Ziel zu erreichen, bis 2030 in Frankreich 2 Millionen Elektrofahrzeuge zu produzieren, und wird daher von der Regierung unterstützt".

Mit dem Start des EMILI-Projekts wird Imerys zu einem wichtigen Akteur der Energiewende. Die Gruppe soll hierdurch zu einem führenden Anbieter auf dem europäischen Batteriemarkt werden. Zu einer Zeit, in der Zulieferer und Automobilproduzenten stark von Lithiumimporten abhängig sind, kann das EMILI-Projekt dazu beitragen, die industrielle Souveränität Frankreichs und Europas zu verbessern. 

Das Vorhandensein von lithiumreichem Granit unter dem Steinbruch wurde erstmals in den 1960er Jahren entdeckt und im Jahr 2020 bei einem Explorationsprogramm bestätigt.

Alessandro Dazza betonte weiterhin die Verpflichtungen von Imerys im Hinblick auf die Planung und Entwicklung einer verantwortungsvollen Mine, die den strengsten Umweltnormen entspricht. "Auf der Grundlage unseres Fachwissens bei der Gewinnung und Umwandlung von Mineralien, unserer operativen Exzellenz und unserer Fähigkeit, Projekte verantwortungsvoll und nachhaltig durchzuführen, bauen wir hier in Beauvoir eines der wichtigsten Lithium-Bergbauprojekte in Europa auf", erklärte er.

Die Aufnahme des kommerziellen Betriebs ist für das Jahr 2028 geplant. Damit verbunden sind Investitionen von mehr als 1 Milliarde Euro und die Schaffung von mehr als tausend direkten und indirekten Arbeitsplätzen.

Über Imerys S.A.
Imerys ist ein französischer Bergbaukonzern mit Hauptsitz in Paris. Laut Selbstauskunft ist das Unternehmen weltweit führender Anbieter von Speziallösungen für die Industrie, die auf mineralischen oder hochentwickelten Materialien basieren. Dazu gehören Feuerfestprodukte, Schleifmittel, Additive für Papier und Plastik sowie Baustoffe. Imerys produziert unter anderem Kaolinit, Perlit, Kieselgur, Graphit, Korund und Calciumcarbonat für eine Vielzahl von Branchen, von der Prozessfertigung über die Mobilität bis hin zu Konsumgütern.

www.imerys.com