Heiße Oberflächen imprägnieren

Thermisch gespritzte Schichten bei bis zu 120°C Oberflächentemperatur sofort kapillaraktiv imprägnieren

Mit dem neuen 2-Komponenten Versiegelungssystem „dichtol HM 2407“ bietet der Polymer- und Beschichtungsspezialist Diamant Metallplastic eine Lösung für die Versiegelung von bis zu 120° Celsius heißen Oberflächen an.

dichtol HM (High Molecular) 2407 ist ein speziell entwickeltes 2-Komponenten Impräg¬nier-System mit einem hohen Feststoffanteil von über 96 Prozent. Foto: Diamant

„dichtol HM (High Molecular) 2407“ ist ein speziell entwickeltes 2-Komponenten Imprägnier-System mit einem hohen Feststoffanteil von über 96 Prozent und einer sehr guten chemischen Beständigkeit, so der Hersteller. Oberflächen von 20° C bis 120° C können mit dichtol HM 2407 gas- und flüssigkeitsdicht versiegelt werden, wodurch eine abschirmende Wirkung gegenüber korrosiven Medien erfolgt.

Das ausgehärtete Produkt ist leicht flexibel und kann somit Wärmeausdehnungen optimal kompensieren. Der Einsatz von dichtol HM 2407 ist auch bei elektrischen Isolationsschichten wie plasmagespritzten Keramikschichten (Al2O3) möglich. Es verbessert hier zum einen die elektrische Durchschlagsfestigkeit und versiegelt zum anderen verfahrensbedingte Restporösitäten sowie Mikrorisse in der Schicht mit dem bestmöglichen Füllgrad. Das verhindert, dass die Beschichtung gas- und wasserdurchlässig und das Bauteil durch die Infiltration in seiner Durchschlagsfestigkeit herabgesetzt und zudem anfällig für Korrosionsbildung werden.

Das Versiegelungs-Polymer dichtol HM 2407 dringt durch die Kapillaraktivität tief in alle Poren, verankert sich in der Schicht bis ins Interface und dichtet es auch bei wechselnden Temperaturen zuverlässig ab. Das Polymer lässt sich bei der Applkation pinseln oder sprühen und weist dabei eine kurze Aushärtezeit ab 80°C auf. Es verschließt mit hoher Druckdichtigkeit und ohne Vakuum zuverlässig Poren von null bis 0,5 Millimeter Durchmesser.

Herkömmliche Versiegler schützen nur bedingt, so Diamant, da sie sich auf die Oberfläche begrenzen – statt in die Tiefe zu gehen. Mit dichtol HM 2407 hat der Beschichtungsspezialist Diamant Metallplastic aus Mönchengladbach ein Polymer-Versiegelungssystem entwickelt, das genau diese Tiefenwirkung zeigt und sogar auf heißen Oberflächen kleinste Poren und Fehlstellen in der Schicht sicher schließt, ganz ohne Vakuum oder Druck.

Diamant Metallplastic bietet das 2-Komponenten Versiegelungs-System in den Gebinden von 500 Gramm und 1 000 Gramm, bestehend aus Harz und Härter an.

Die Diamant Metallplastic GmbH mit Sitz im rheinischen Mönchengladbach entwickelt, formuliert und produziert Metall-Polymere sowie Beschichtungen und Verschleißschutz auf Polymerbasis. Abnehmer sind die Metall verarbeitende Industrie, der Maschinenbau, der Automotive-Sektor, die Gusstechnik, der Stahl- und Brückenbau sowie die maritime Industrie.

www.diamant-polymer.de