Buderus Guss modernisierte Werk in Breidenbach

Investitionen in Millionenhöhe

Die Buderus Guss GmbH nahm dieses Jahr im Werk Breidenbach eine neue Kernschießmaschine und einen neuen Kupolofen in Betrieb.

Pünktlich am 9. Januar 2017 floss das Eisen wieder bei Buderus Guss in Breidenbach. Foto: Buderus

Im Werk Breidenbach der Buderus Guss GmbH wurde im Februar 2017 eine neue vollautomatische Kernschießmaschine in Betrieb genommen. Sie ersetzt zwei alte Maschinen, die unwirtschaftlich geworden waren. Durch die Investition können die Rüstzeiten in der Kernmacherei deutlich verringert werden. Das vollautomatische Schlichten der Kerne in einem Prozess verbessert nicht nur die Qualität, sondern entlastete auch die Mitarbeiter. Weitere Vorteile: Das Kernfertigungszentrum ermöglicht die Fertigung von Prototypenkernen und durch die direkte Anbindung an den Kerntrockenofen werden die Prozesse weiter deutlich optimiert.

Nach zehn Jahren größter Beanspruchung und einer Million Tonnen Guss waren Mantel und Wassertasse des Kupolofens verschlissen, und es war Zeit für eine komplette Erneuerung. In nur drei Wochen gelang es – bei Teilerhaltung der Produktion – das wichtigste Herzstück der Gießerei pünktlich am 9. Januar 2017 wieder in Betrieb zu nehmen. „Es ist selten, dass Gießereiunternehmen einen komplett neuen Kupolofen errichten. Immerhin ist dies eine erhebliche Investition, die uns aber jetzt eine perfekte Prozesssicherheit bietet“, so Buderus Guss-Werkleiter Reinhold Stollar.

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