Deutscher Gießereitag 2017 gut besucht

Auf dem Deutschen Gießereitag 2017 waren Studierende besonders willkommen

Am 17. und 18. Mai dieses Jahres fand in Düsseldorf der Deutsche Gießereitag statt. VDG-Präsident Dr.-Ing. Jens Wiesenmüller wandte sich besonders an die junge Generation, die sich schon früh im Netzwerk des VDG engagieren sollten.

Für Studierende hatte der VDG einen eigenen Empfang organisiert, auf dem sie zu Beginn des Gießereitags von VDG-Präsident Dr.-Ing. Jens Wiesenmüller begrüßt wurden. Foto: BDG/VDG

Mit 651 Teilnehmern, davon 147 Studierenden, hat sich die Gießerei-Industrie am 17. und 18. Mai wieder auf dem Deutschen Gießereitag, dem bedeutendsten Branchen-Event des Jahres, getroffen. Nach Magdeburg im vergangenen Jahr war der Veranstaltungsort dieses Mal das Congress Center in Düsseldorf.

Der erste Tag war von Vorträgen, der Mitgliederversammlung des Vereins Deutscher Gießereifachleute e. V. (VDG) und dem Gießerabend auf dem Rheinschiff MS Rhein Energie geprägt. Den zweiten Tag nahm das Fachprogramm mit Vortragsreihen aus den Bereichen Fertigungstechnologie, Eisen und Stahlguss und Prozesstechnik ein.

Mit Hilfe der Professoren der Gießereitechnik an den deutschen Hochschulen waren auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Studierende nach Düsseldorf gekommen, um die Branche kennen zu lernen und die Fachvorträge zu besuchen. Für sie hatte der VDG einen eigenen Empfang organisiert, auf dem die Studierenden zu Beginn des Gießereitags von VDG-Präsident Dr.-Ing. Jens Wiesenmüller begrüßt wurden.

Dr. Wiesenmüller bedankte sich zunächst für die 77 studentischen VDG-Neuanmeldungen im Vorfeld der Veranstaltung und betonte die hohe Bedeutung des Nachwuchses für den Verein. „Die meisten Gießer treten erst mit etwa vierzig Jahren in den VDG ein, weil sie meist erst in einem Unternehmen starten und sich erst danach in einem Fachausschuss engagieren – das ist zu spät“, bekräftigte er. Um die Attraktivität des VDG für junge Leute zu erhöhen, arbeiteten Verein und Verband an einer studentischen Mitgliedschaft, dem VDG Junior, verriet er.

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Gießerei-Industrie e. V. und VDG-Hauptgeschäftsführer Dr.-Ing. Erwin Flender stellte sich in seiner Rede hinter die Pläne für einen VDG Junior und betonte anschließend, wie wichtig der VDG für seine persönliche Laufbahn war. „Unterstützen Sie dieses Netzwerk – es hat eine ganz andere Qualität als der Austausch über Facebook“, riet er und fuhr fort: „Wir brauchen junge Leute als Rückgrat unserer Unternehmen. Künftig wird Industrie 4.0 der Werkzeugkasten des Vorarbeiters sein.“

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