Aluminium im Automobilbau

Trimet erschließt neue Einsatzbereiche für den Leichtbau-Werkstoff

Auf der EUROGUSS 2018, der internationalen Fachmesse für Druckguss, präsentiert sich Trimet als leistungsstarker Partner der Gießerei- und Automobilindustrie. Unter anderem mit der Entwicklung innovativer Fertigungsmethoden treibt das Familienunternehmen den Einsatz von Aluminiumdruckguss im Fahrzeugbau weiter an.

Mit der Entwicklung innovativer Fertigungsmethoden treibt Trimet den Einsatz von Aluminiumdruckguss im Fahrzeugbau an. Foto: Trimet

An den Produktionsstandorten Harzgerode und Sömmerda produziert die Trimet Automotive Holding GmbH anspruchsvolle Aluminiumdruckgusskomponenten für die Automobilindustrie. Dort gewinnt das Thema Leichtbau kontinuierlich an Bedeutung. In enger Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern entwickelt die Trimet eigene Abteilung für Forschung und Entwicklung (FuE) Lösungen in Material-, Produkt- und Prozessfragen, um das Potenzial des Werkstoffs für den Automobilbau weiter auszuschöpfen.

„Der Innovationsdruck auf die Automobilindustrie ist groß. Mit maßgeschneiderten Lösungen für unsere Geschäftspartner tragen wir dazu bei, dass Fahrzeuge unabhängig von der Antriebstechnologie leicht, sicher und effizient sind. Mit der Beteiligung an Projekten der Spitzenforschung unterstreicht unsere Abteilung für Forschung und Entwicklung dabei ihre Innovationskompetenz“, sagt Luigi Mattina, Mitglied des Vorstands der Trimet.

Zu den aktuellen Forschungsschwerpunkten gehört das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützte Verbundprojekt „LeiRaMo“ zur Entwicklung eines extrem leichten Radnabenmotors. Die Abteilung FuE der Trimet Automotive ist in diesem Rahmen unter anderem an der Entwicklung eines Verbundgießverfahrens beteiligt, bei dem ein Magnesiuminsert in ein Aluminiumbauteil für den Stator des Motors integriert wird.

In einem weiteren Projekt treibt Trimet die Entwicklung einer hybriden Prozesskette zur Verknüpfung von Druckguss und generativer Fertigung voran. Der im Rahmen des Verbundprojektes „CastAutoGen“ verfolgte Ansatz sieht insbesondere das Um-, An- oder Eingießen 3D-gedruckter oder additiv gefertigter Strukturen in ein Druckgussbauteil vor.

Neben der Verfahrensentwicklung gehört auch die Werkstoffentwicklung zu den Schwerpunkten der FuE bei Trimet. Die Kunden profitieren hier vom abteilungseigenen Schmelzlabor mit Wärmebehandlung und der langjährigen Erfahrung in der Legierungsentwicklung.

Trimet versorgt alle namhaften Automobilhersteller und -zulieferer mit maßgeschneiderten Lösungen und Leichtbaukomponenten. An den Produktionsstandorten Sömmerda und Harzgerode produziert das Familienunternehmen jährlich rund 13 Millionen Druckgussteile, darunter Mechatronikbauteile für Automatikgetriebe der neuesten Generation, Strukturbauteile, Motortragböcke und Halter. Das Leistungsspektrum umfasst neben dem Gießen, der mechanischen Bearbeitung und dem Oberflächenfinish auch die Montage von fertigen Baugruppen sowie die Entwicklung und Konstruktion von Werkzeugen.

Trimet stellt seine Produkte auf der EUROGUSS 2018 in Nürnberg (16. bis 18. Januar 2018) in Halle 7A, Stand 332, vor.

www.trimet.eu