StrikoWestofen auf der Euroguss 2018

Visionen von Industrie 4.0 in der Leichtmetall-Gießerei

Selbstoptimierend, automatisiert, sicher und sauber: So sieht Industrieofen-Hersteller StrikoWestofen die Gießerei der Zukunft. Seine Vision präsentiert das Unternehmen auf der „Euroguss 2018“ in Nürnberg. Gezeigt werden Innovationen und bewährte Technologien für die Leichtmetall-Gießerei.

Industrieofen-Hersteller StrikoWestofen zeigt High-End-Ofentechnologien und seine Visionen zur Gießerei der Zukunft in Halle 7, Stand 714 auf der „Euroguss 2018“. Foto: StrikoWestofen

Der Industrieofen-Hersteller StrikoWestofen gibt vom 16. bis 18. Januar auf der Euroguss 2018 in Nürnberg einen Ausblick auf kommende Herausforderungen in Zusammenhang mit der „Industrie 4.0“. Um Zukunftstechnologie erlebbar zu machen, hat das zur Norican-Group gehörende Unternehmen ein neues Messekonzept entwickelt. Auf dem 100 m2 großen Stand gibt ein 360-Grad-Video in 4 m Höhe Besuchern eine Vorschau auf die Gießerei der Zukunft. Diese Panorama-Erfahrung sowie eine exemplarische Softwareanwendung sollen helfen, die Visionen von StrikoWestofen hinsichtlich des digitalen Wandels in der Gießerei anschaulich und greifbar zu machen.

Mit Industrie 4.0 gehen veränderte Ansprüche für alle produzierenden Unternehmen einher – so auch für Leichtmetall-Gießereien. „Basistechnologien wie M2M-Kommunikation oder Fernwartung über VPN werden schon seit geraumer Zeit eingesetzt. Jetzt fällt auf, dass Anfragen in diese Richtung zunehmen“, erklärt Theodoor van der Hoeven, Entwicklungsleiter bei StrikoWestofen. Mit klarem Fokus auf Verfügbarkeit, Leistung und Qualität wolle man hier die bestmögliche Gesamtanlageneffektivität bieten. Auf dem Weg zur „Smart Foundry“ wird die Marke StrikoWestofen ihre Kunden daher in Zukunft mit einer Reihe von neuen Technologien unterstützen. Davon sollen sich die Fachbesucher auf der Euroguss einen Eindruck verschaffen können. Technologie zum Anfassen bietet zudem ein Exponat des optimierten Transportsystems „Schnorkle 2.0“ mit verbesserter Aufheiztechnologie und erweitertem Sicherheitskonzept.

„Trotz, oder besser, gerade wegen der stetigen Digitalisierung, wollen wir nicht versäumen, im stetigen Dialog mit unseren Kunden zu bleiben. Die Euroguss bietet eine optimale Möglichkeit dazu. Mit unseren Besuchern tauschen wir uns gerne auf Augenhöhe aus, von Fachmann zu Fachmann. Es ist unser Ziel, unsere Kunden in ihren Prozessen unterstützend zu begleiten. Das gilt insbesondere hinsichtlich der bevorstehenden Herausforderungen von Industrie 4.0 “, erklärt van der Hoeven.

Dieses Thema ist für StrikoWestofen nicht nur Mittelpunkt des Messeauftrittes, sondern auch Kern der eigenen Forschung und Entwicklung. Dank prozessunabhängiger Grundlagen profitiere man hier von dem kürzlich erfolgten Zusammenschluss unter dem Dach der Norican-Group (Taastrup, Dänemark): Der Austausch untereinander werde zu einer Verstärkung des technologischen Fortschritts für alle beteiligten Marken führen und so Investitionen in Technologien ermöglichen, die andernfalls nicht denkbar gewesen wären. „Bei der Gießerei der Zukunft hat der Mensch eher eine Kontroll-Funktion. Er wird Produktions- und Qualitätsziele festlegen, Produktionsprozesse überwachen und geplante Wartungen durchführen. Alle anderen Aktivitäten werden mithilfe von Industrie 4.0 und Robotern automatisiert und selbstoptimiert durchgeführt“, so van der Hoevens Ausblick.

 www.strikowestofen.com