Mit optimaler Brennereinstellung Kosten sparen

Nah-stöchiometrische Brennereinstellung spart Energiekosten und reduziert Metalloxidation

Die nah-stöchiometrische Brennereinstellung bei der Inbetriebnahme des „StrikoMelter“-Schmelzofens sorgt für das richtige Verhältnis von Luft und Brennstoff. Das minimiert den Energieverbrauch und verringert die Metall-Oxidation.

Foto: StrikoWestofen

Optimale Luftzahl (λ), optimierte Ergebnisse: Das gilt für alle Verbrennungsprozesse. Daher bietet StrikoWestofen seinen Gießerei-Kunden ab sofort die Möglichkeit einer nah-stöchiometrischen Brennereinstellung. Einmalig bei Inbetriebnahme des „StrikoMelter“-Schmelzofens justiert, sorgt diese dauerhaft für das richtige Verhältnis von Luft und Brennstoff. Das minimiert nicht nur den Energieverbrauch, sondern verringert auch die Metall-Oxidation, so der Hersteller.

Im Gießerei-Alltag ist es meist überschüssige Luft, die den Energiebedarf von Schmelzöfen erhöht. „Wer die Luftverhältnisse nicht beachtet, verbrennt im wahrsten Sinne des Wortes Geld“, warnt Rudolf Hillen, Brennerspezialist bei StrikoWestofen. Deshalb hat der zur Norican Gruppe (Taastrup, Dänemark) gehörige Ofenhersteller nun ein kostengünstiges Verfahren der nah-stöchiometrischen Brennereinstellung entwickelt.

Bei einem Verbrennungsluftverhältnis (λ) von 1 reagiert der Luftsauerstoff vollständig mit dem Brenngas. Während der Gasfluss einfach per Zähler messbar ist, ist der apparative Aufwand einer Luftmengenmessung nicht unerheblich oder bedingt einen ständigen Druckverlust im Verbrennungsluftsystem.

„Daher bieten wir unseren Kunden nun eine technische Lösung, mit der wir den Luftstrom nur während der Inbetriebnahme des Ofens zu messen brauchen“, erklärt Hillen. „Dabei wird eine Messstrecke vor dem Verbrennungsluft-Gebläse installiert. Der Druckabfall der genormten Messblende ist ein exaktes Maß für den Luftstrom“. Mit Hilfe einer Software kann dann die Luftklappe des Brenners exakt positioniert werden, um ein optimales Verbrennungsluftverhältnis λ von nahe 1 zu erreichen.

Der minimale Luftüberschuss der Verbrennung verringert die Oxidation des Metalls während des Schmelzprozesses im Ofen. Entsprechend eingestellte Brenner gewährleisten eine hohe Flammentemperatur und optimale Wärmeübertragung auf das zu schmelzende Beschickungsgut. Dies spart Energie und Kosten.

„Wir sprechen von etwa 7 Kilowattstunden weniger Energie pro Tonne Metall, also einer jährlichen Ersparnis von rund 2.500 Euro. Die einmalige Zusatzinvestition amortisiert sich bei einer Schmelzleistung von zwei Tonnen pro Stunde daher bereits binnen zwei Jahren“, so Hillen.

Für die StrikoMelter PurEfficiency und BigStruc wird die nah-stöchiometrische Brennereinstellung ab 2018 standardmäßig im Lieferumfang enthalten sein, für alle weiteren StrikoMelter ist sie auf Wunsch verfügbar.

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