Auf die Mischung kommt es an

3. Hybrid Materials and Structures am 18. und 19. April 2018 in Bremen

Die Konferenz bietet eine vielfältige Mischung aus Vortragsveranstaltungen, Diskussionsforen und Ausstellungsangeboten. Zudem ermöglicht der disziplinübergreifende Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie die erweiterte Vernetzung untereinander.

Foto: DGM

Sehr häufig fungieren innovative Werkstoffe als Wegbereiter für die Einführung neuer Technologien und Produkte. In vielen Fällen können hochleistungsfähige Bauteile nicht mehr aus nur einem Material konstruiert werden. Dies gilt für Fahrzeuge genauso wie für den Maschinenbau und das Bauwesen.

Um die spezifischen Eigenschaften eines Werkstoffs voll nutzen zu können, ist vor allem bei leichten Strukturbauteilen die Kombination verschiedener Werkstoffe unentbehrlich. Wenn diese Kombination durch unlösbare Verbindungen erfolgt, spricht man von Multi-Material-Design oder Hybriden Strukturen.

Der Begriff Hybrid kommt dabei aus dem Griechischen und bedeutet „gemischt“. Bei der Mischung unterschiedlicher Werkstoffe ergeben sich besondere Anforderungen an die Füge- und Fertigungstechnologien, die Konstruktionsmethoden und zahlreiche weitere Aspekte.

Die „Hybrid Materials and Structures 2018“ behandelt die gesamte Bandbreite an Themen, von den Grundwerkstoffen bis zur Konstruktion, von der Fertigung bis zur Anwendung und liefert damit die Basis für ein tiefgehendes Verständnis des anwendungsspezifischen Werkstoff- und Bauteilverhaltens.

Die Kombination von unterschiedlichen metallischen Werkstoffen in einer Konstruktion bietet besondere Möglichkeiten, wenn es um Aspekte der Fertigung und um die Rezyklierbarkeit geht. Mischbauweisen mit mehreren Metallen werden auf dieser Konferenz daher erstmals gesondert aufgegriffen und in der Special Session „Multi-Metal-Design“ diskutiert.

Die Konferenz bietet eine vielfältige Mischung aus Vortragsveranstaltungen, Diskussionsforen und Ausstellungsangeboten. Zudem ermöglicht der disziplinübergreifende Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie die erweiterte Vernetzung untereinander.

Das wissenschaftliche Programm finden Sie hier:

https://hybrid2018.dgm.de/zur-konferenz/programm

Die Tagung steht unter der Leitung von: Prof. Dr.-Ing. Joachim M. Hausmann (Institut für Verbundwerkstoffe GmbH); Prof. Dr.-Ing. Marc Siebert (PFH – Private Hochschule Göttingen); Dr.-Ing. Axel von Hehl (IWT – Stiftung Institut für Werkstofftechnik, Bremen).

https://htsmas2018.dgm.de/