ConviTec setzt verstärkt auf Anlagenbau

Vollautomatische Beschickung von zwei Muldenband-Strahlanlagen

ConviTec lieferte eine vollautomatische Beschickungs- und Abtransporteinrichtung mit Wiegeeinrichtung für zwei Muldenband-Strahlanlagen und einem Behälterbahnhof für automatisch zu befüllende Transportboxen an einen deutschen Kunden.

Vollautomatische Beschickungs- und Abtransporteinrichtung mit Wiegeeinrichtung für zwei Muldenband-Strahlanlagen. Grafik: ConviTec

Das Maschinenbau-Unternehmen ConviTec (Offenbach) bietet nicht nur Einzelmaschinen, sondern auch komplette Lösungen für alle industriellen und verfahrenstechnischen Aufgabenstellungen des Schwing- und Sondermaschinenbaus weltweit.

Für einen deutschen Kunden hat ConviTec eine vollautomatische Beschickungs- und Abtransporteinrichtung mit Wiegeeinrichtung für zwei Muldenband-Strahlanlagen und einem Behälterbahnhof für automatisch zu befüllende Transportboxen projektiert, geliefert, installiert und in Betrieb genommen.

Die Anlage „Pufferbeschicker für Strahlanlagen“ wird zum selbstständigen Befüllen von Strahlanlagen verwendet. Durch eine Rezepturverwaltung kann dabei eine variable Befüllung, Bestrahlung und Entladung des Strahlgutes erfolgen.

Das Material wird von einem Gabelstaplerfahrer mittels Transportboxen in ein Hebekippgerät gestellt. Eine Behältererkennung erfasst diese Box. Beim Herausfahren der Gabel wird automatisch das Hebekippgerät in Betrieb gesetzt, das Strahlgut über einen Trichter in die verfahrbare Beladerinne hineingekippt und gleichzeitig gewogen. Vorausgesetzt die verfahrbare Beladerinne steht auf der Beladeposition. Die Rinne fährt nach dem voreingestellten Befüllungszyklus in die geöffnete und entleerte Strahlanlage hinein. Nach dem vollständigen Entladen bzw. nach Erreichen der maximalen Füllmenge der Strahlanlage, fährt die Rinne mittels Fahrantrieb wieder in die Anfangsposition, um den Beladevorgang wieder zu starten.

Nach erfolgreicher Befüllung der Strahlanlage wird die Haube geschlossen und der Strahlvorgang beginnt mit der vorgegebenen Rezeptur. Nach dem Beenden des Strahlvorgangs wird das Strahlgut aus dem Muldenband der Strahlanlage portionsweise auf die Förderrinne ausgetragen. Bei einer Anlage ist es möglich, über die reversierbare Förderrinne, das Strahlgut in einen bereitstehenden Container im Containerbahnhof zu transportieren. Es wird über eine Laser-Füllstands-Steuerung automatisch einen freien Behälter ausgewählt.

Die beiden Anlagen kommunizieren untereinander über das ProfiNet. Die elektrische Steuerung besteht aus einem Schaltschrank, in dem eine Siemens-1500er-SPS-Steuerung in Verbindung mit mehreren SEW-Frequenzumrichtern integriert ist. An einem 15“ Touch IPC werden die Rezepte angelegt und die Anlage überwacht. Zusätzlich sind an den jeweiligen Hebekippgeräten je ein 10“ Touch IPC eingebaut, von dem aus die Rezepte vom Gabelstaplerfahrer vorgewählt werden können.

Jeweils eine Infrarot-Kamera im Sichtfenster des Hebekippgerätes überwacht die Temperatur des Strahlgutes vor dem Beschicken.

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