CastForge brachte Messe Stuttgart zum Glühen

Erste Fachmesse für Guss- und Schmiedeteile mit Bearbeitung registrierte rund 3.700 Besucher

Auf der CastForge zeigten internationale Aussteller ihre Produkte einem breiten Fachpublikum aus Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeug- und Antriebstechnik, Baumaschinen-, Pumpen- und Hydraulik-, aber auch der Zulieferindustrie.

In Stuttgart sehen Besucher die gesamte Wertschöpfungskette vom Guss- oder Schmiederohling über die maschinelle Bearbeitung bis hin zum finalen Bauteil. Foto: Messe Stuttgart

Auf der am 7. Juni zu Ende gegangenen Fachmesse für Guss- und Schmiedeteile mit Bearbeitung präsentierten 153 Aussteller aus 18 Nationen (internationaler Ausstelleranteil 61 Prozent) ihr umfassendes Produktportfolio.

Die ausstellenden Unternehmen freuen sich nach Angaben des Veranstalters, dass sie mit der CastForge nun erstmals über eine eigene Plattform verfügen, auf der sie die gesamte Wertschöpfungskette vom Guss- oder Schmiederohling über die maschinelle Bearbeitung bis hin zum finalen Bauteil abbilden können. „Hier auf der CastForge haben Besucher die Möglichkeit, sich punktgenau zu ihren Produktanforderungen und Themen zu informieren“, sagte Gunnar Mey, Abteilungsleiter Industrie der Messe Stuttgart, in der Eröffnungspressekonferenz und erläuterte: „Mit dem klarem Bekenntnis zur Branche ist es uns gelungen, ein überzeugendes Konzept zu entwickeln und eine Lücke in der Messelandschaft zu schließen.“

Für zahlreiche Abnehmerfirmen aus Maschinen- und Anlagenbau, Antriebstechnik, Nutzfahrzeug-, sowie Pumpen- und Verdichterbau bietet die CastForge eine einmalige Plattform, wenn es um die Recherche nach qualitativ hochwertigen, einbaufertigen Guss- und Schmiedeteilen geht. Wie bei den Ausstellern bestätigt sich bei den Besuchern ein hohes internationales Interesse für die Premiere in Stuttgart. Das Fachpublikum kam aus 32 Nationen (21Prozent internationaler Besucheranteil) – neben Deutschland überwiegend aus Italien, Schweiz, Österreich und Frankreich – auf das Messegelände. 32 Prozent der Besucher sind im Einkauf tätig, 13 Prozent in der Geschäfts-/Unternehmens-/Betriebsleitung und weitere 12 Prozent in der Fertigung/Produktion/Qualitätskontrolle. Mehr als 80 Prozent bekundeten eine konkrete Investitions- bzw. Kaufabsicht. Insgesamt zogen 70 Prozent der Besucher das Fazit, dass die CastForge mit ihrem einzigartigen Fokus auf Guss- und Schmiedeteile sowie deren Bearbeitung das richtige Portfolio bietet und wollen die Messe erneut besuchen.

Die Aussteller, die auf der ersten CastForge dabei waren, zeigten sich ebenfalls von der Veranstaltung begeistert. So sagt Dirk Howe, Geschäftsführer, Siempelkamp Giesserei GmbH: „Die Messe Stuttgart hat die CastForge professionell vorbereitet und es ist ihr erstmals gelungen, die Branche für Guss- und Schmiedeteile hochkomprimiert abzubilden. Dies ist unter anderem für Einkäufer ein großer Vorteil, denn sie können mit nur einer Reise ein umfassendes Bild vom Angebot rund um diese Rohmaterialen gewinnen. An unserem Stand führten wir fundierte Gespräche und etwa 70 Prozent der Interessenten, die uns aufgesucht haben, sind für uns potenzielle Kunden. Das ist eine sehr hohe Rate. Aufgrund dieses außerordentlich positiven Fazits können wir bereits heute sagen, dass wir zur nächsten CastForge kommen.“

Gemeinsam mit der Branche entwickelt die Messe Stuttgart nun das Konzept weiter. Dazu gehören neben der Frage zum richtigen Messeturnus und -termin auch das künftige Rahmenprogramm und passende Parallelevents. Außer Frage steht, dass die CastForge im Portfolio der Messe Stuttgart Bestand haben wird. Schließlich bestätigen die Besucher, dass sie zu rund 80 Prozent Fachmessen für sehr wichtig bei der Recherche nach passenden Lieferanten halten und mehr als zwei Drittel regelmäßig neue Geschäftspartner suchen.

www.castforge.de