Start ins neue Ausbildungsjahr

Was Ausbilder beim Thema Berufskleidung im Blick haben sollten

Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahrs kommen wieder neue Azubis in die Betriebe. Karl-Heinz Feilen, Fachberater für Verbände im Handwerk bei MEWA, erklärt, was bei der Auswahl der Bekleidung für Auszubildende zu bedenken ist.

Um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter passend, bequem und sicher anzuziehen, entscheiden sich viele Unternehmen für den flexiblen Service eines Textildienstleisters. Foto: MEWA

Ein einheitliches Erscheinungsbild aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördert das Wir-Gefühl und die Identifikation mit dem Unternehmen. Das gilt auch für Auszubildende, selbst wenn ihr Verbleib im Betrieb noch offen ist. Der Start in das Berufsleben ist für Auszubildende eine große Herausforderung. Sie müssen sich fachlich beweisen und ihren Platz im Team finden. Dabei hilft, wenn sie sich im Hinblick auf die Berufskleidung nicht von den gestandenen Kollegen unterscheiden. Am besten ist das passende Outfit bereits am ersten Tag im Betrieb verfügbar, so kann schneller ein Zugehörigkeitsgefühl entstehen. Um zu signalisieren „Hier lernt jemand noch“ ist ein Namensschild mit dem Hinweis „Auszubildende“ bzw. „Auszubildender“ auf der Kleidung hilfreich.

Von Anfang an richtig eingekleidet

Von der professionellen Schutzkleidung über die branchenspezifische Arbeitskleidung bis hin zum modischen Businessdress – Kleidung für den Job erfüllt viele Funktionen. Wer hier auf gute Qualität achtet und auch Sondergrößen berücksichtigt, zeigt, dass ihm die Sicherheit und das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter wichtig sind. Schutz und Hygiene stehen fraglos an erster Stelle, doch mit moderner Arbeitskleidung lässt sich als Ausbilder zusätzlich punkten. Lässt die Firmenkollektion noch eine Wahlmöglichkeit zwischen beispielsweise T-Shirt und Polohemd oder Bund- und moderner Softshelljacke, dann finden auch junge Mitarbeiter ein Outfit, das ihnen gefällt.

Mit Mietkleidung Zeit und Kosten sparen

Um immer alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter passend, bequem und sicher anzuziehen, entscheiden sich viele Unternehmen für den flexiblen Service eines Textildienstleisters. Dies hat auch Vorteile für Ausbildungsbetriebe: MEWA Textil-Management bietet beispielsweise an, dass ein Berater in das Unternehmen kommt und die Anprobe direkt vor Ort vornimmt. Auf diese Weise werden die richtigen Maße für die Azubi-Bekleidung ermittelt, denn erfahrungsgemäß sind die von der Alltagskleidung gewohnten Konfektionsgrößen nicht immer übertragbar. Bei Größenveränderungen, wie sie besonders für junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erwarten sind, können die Artikel im Rahmen der vertraglichen Regelungen ausgetauscht werden. Verlässt ein Azubi vorzeitig das Unternehmen, wird die Bekleidung vertragsgemäß von MEWA zurück genommen. Das alles reduziert den Aufwand und spart am Ende Kosten.

Beim Bekleidungsthema den Azubi entlasten

Kleidung, die für den Arbeitsschutz oder aus hygienischen Gründen rechtlich vorgeschrieben ist, muss der Arbeitgeber kostenfrei zur Verfügung stellen. Hier sollten die Auszubildenden von Anfang mit allem ausgestattet werden, was im Laufe der Ausbildung benötigt wird, damit bei einem kurzfristigen Aufgabenwechsel nichts fehlt. Da Azubis in der Regel wenig Geld zur Verfügung haben, ist es eine Erleichterung, wenn der Arbeitgeber auch bei übriger Berufs- oder Arbeitskleidung die Anschaffungskosten übernimmt. Wer die kontinuierliche Pflege und Reparatur der Berufskleidung übernimmt – ob der Arbeitgeber oder der Azubi – wird innerhalb des Betriebes individuell vereinbart. Mietkleidung hat den Vorteil, dass diese Aufgaben in professionelle Hände abgegeben werden können. Ein Qualitätserhalt ist damit garantiert. Bei Schutzkleidung sollte das Unternehmen auf jeden Fall auf private Wäsche verzichten, da Behandlungsfehler die Schutzfunktion möglicherweise beeinträchtigen.

www.mewa.de