Optimale Planheit im Fahrzeugleichtbau

Tagesseminar: „Herausforderungen für die Richttechnik“ (20. September 2018)

Experten für Richtmaschinen referieren über Neuerungen in der Verarbeitung metallischer Werkstoffe .

Auch abseits von E-Fahrzeugen werden im Automobilbau zunehmend leichte Werkstoffe wie Aluminium oder hochfester Stahl eingesetzt. Aber bisherige Anlagen – insbesondere Richtmaschinen – sind oft nicht in der Lage, diese Materialien mit der gewünschten Planheit zu richten. Quelle: Schnutz GmbH

Die rasanten Etwicklungen in der Automobilbranche stellen die Hersteller von Leichtbaukomponenten immer wieder vor neue Herausforderungen. Auch abseits von E-Fahrzeugen werden im Automobilbau zunehmend leichte Werkstoffe wie Aluminium oder hochfester Stahl eingesetzt. Aber bisherige Anlagen – insbesondere Richtmaschinen – sind oft nicht in der Lage, diese Materialien mit der gewünschten Planheit zu richten. Eine präzise Abstimmung der Prozessparameter auf die Materialeigenschaften ist dabei essenziell. Daher veranstalten die Richtmaschinenexperten der Schnutz GmbH am 20. September 2018 ein Tagesseminar zu neuen Werkstoffen im Automobilbau und den daraus resultierenden Aufgaben für die Richttechnik. „Das Seminar ist vor allem für Planungsingenieure, Produktionsleiter und Projektmanager ausgelegt“, erläutert Dr.-Ing. Lutz-Stefan Henrich, Geschäftsführer von Schnutz. „Wir zeigen dabei Trends und Chancen auf und erklären, worauf Zulieferer für eine optimale Planheit der Leichtbaukomponenten achten müssen.“

Im Rahmen der Vorträge referiert Prof. Dr. rer. nat. Robert Brandt, Lehrstuhlleiter der Fakultät für Werkstoffsysteme für den Fahrzeugleichtbau an der Uni Siegen, über Leichtbaukomponenten und Sicherheit in der Automobilbranche. Dabei erörtert er festigkeitssteigernde Maßnahmen sowie die Wärmebehandlung und Einsatzmöglichkeiten von hochfestem Stahl. Anschließend führt Dr.-Ing. Lutz-Stefan Henrich, Geschäftsführer der Schnutz GmbH, die Grundlagen der Richttechnik aus. Dazu gehören die verschiedenen Arten von Planheitsfehlern und Eigenspannungen sowie unterschiedliche Richttechnologien, aber auch die verschiedenen Einstellmöglichkeiten einer Richtmaschine sowie die unterschiedlichen Anlagentypen. Zum Abschluss widmet sich Dipl.-Ing. Alexander Niessen, technischer Leiter der Schnutz GmbH, dem Richten von hochfesten Stählen und Aluminium. Inhalt des Vortrags sind unter anderem die notwendigen Plastifizierungsgrade beim Richten moderner Werkstoffe, der Einfluss des Richtwalzendurchmessers auf die Umformung und Schmiersysteme für Aluminium. Dies gibt Zulieferern einen umfassenden Überblick über die aktuellen Probleme und Lösungsansätze im Bereich der modernen Richttechnik.

In der Anmeldepauschale von 190 Euro pro Teilnehmer (jedes weitere Unternehmensmitglied zusätzliche 140 Euro) sind Getränke und Mittagessen enthalten, nicht jedoch die Reise- und Übernachtungskosten.

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