Volume Graphics lädt zum User Group Meeting ein

Internationale CT-Gemeinde trifft sich in Heidelberg

Das User Group Meeting (UGM) hat sich als eines der Top-Events für Anwender der industriellen CT etabliert. Was ist heute mit der industriellen CT möglich, was leisten Hard- und Software in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen? Das sind die zentralen Fragen, die intensiv diskutiert werden.

Das User Group Meeting (UGM) 2018 findet wieder in der Print Media Academy in Heidelberg statt. Foto: Volume Graphics

Der Softwarehersteller Volume Graphics lädt am 12. und 13. September 2018 wieder zum User Group Meeting (UGM) nach Heidelberg ein. Das 6. Treffen dieser Art bietet den Anwendern der CT-Analysesoftware des Unternehmens und allen Interessierten Gelegenheit, mit Experten aus der Welt der industriellen Computertomographie in Kontakt zu treten, um Erfahrungen auszutauschen, oder um sich Tipps und Tricks zeigen zu lassen, wie sie die Software noch effektiver einsetzen. Auf der Tagesordnung stehen außerdem hochkarätige Vorräge von Vertretern aus Industrie und Wissenschaft, die über ihre Anwendungen und Lösungen berichten. Tagungsort ist die Print Media Academy.

Das UGM hat sich als eines der Top-Events für Anwender der industriellen CT etabliert. Was ist heute mit der industriellen CT möglich, was leisten Hard- und Software in den unterschiedlichsten Anwendungsbereichen? Das sind die zentralen Fragen, die intensiv diskutiert werden. Teilnehmen können Insider genauso wie Newcomer.

An zahlreichen Demo-Stationen zeigen Experten von Volume Graphics, was das neue Release 3.2 von VGSTUDIO MAX und die anderen Lösungen der Heidelberger Unternehmens zu leisten imstande sind.

Um mehr als Software geht es im Ausstellungsbereich, wo Partner von Volume Graphics ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Die Aussteller sind: Carl Zeiss Industrie Messtechnik GmbH, GE Sensing & Inspection Technologies GmbH, diondo GmbH, Nikon Metrology GmbH, North Star Imaging Europe, RJL Micro & Analytic GmbH / Bruker microCT, VAREX IMAGING Deutschland AG, VisiConsult GmbH, X-Ray WorkX GmbH, YXLON International GmbH.

Im Auditorium referieren ausgewiesene Spezialisten über ihre aktuellen CT-Anwendungen. Steffen Hachtel von der Hachtel Werkzeugbau GmbH & Co. KG beleuchtet die Korrektur von Spritzgießwerkzeugen und wie diese mit Hilfe des Werkzeug-Korrekturmoduls von VGSTUDIO MAX effektiv gelingt.

Um ganz besondere Aspekte geht es beim Spritzgießen, wenn faserverstärkte Kunststoffe ver-arbeitet werden. Dr. Fin Caton-Rose von der University of Bradford beantwortet die Frage, die sich wohl viele Spritzgießer stellen: Was passiert mit Faserlänge und -dichte der Rohmaterial-Pellets beim Einspritzprozess?

Die Hyundai Motor Europe Technical Center (HMETC) GmbH in Rüsselsheim nutzt die CT, um die Qualität bei Einspritzdüsen für Diesel- und Benzinmotoren zu sichern. Einspritzdüsen beeinflussen den Verbrennungsprozess und damit auch die Emissionen maßgeblich. Andreas Kapp von HMETC erklärt die hauseigene „Nozzle CT-Scan“ Methode.

Verstärkt rücken auch additive Fertigungsverfahren in den Blick der CT-Experten. Außer fertige Bauteile gelangt auch das in Pulverform vorliegende Ausgangsmaterial auf den Scantisch. Dr. Thomas Kleinteich von der TPW Prüfzentrum GmbH in Neuss beschreibt solche Untersuchungen.

Der Vortrag von Dr.-Ing. Emely Bortel, XPLORAYTION GmbH, Berlin, steht unter dem Motto mehr Details, höhere Auflösung und schneller zum Ergebnis, und zwar mittels der Synchroton-Computertomographie.

Synchrotronstrahlung erlaubt bei der Phasenkontrast micro- und nanoCT eine zuverlässigere Segmentierung von Materialien ähnlicher Dichte.

Dr.-Ing. Rainer Stoessel von der Airbus Defence and Space GmbH entführt das Auditorium in die Anfangsjahre der Luftfahrt. Im Fokus: der „Normal-Segelapparat“ von Otto Lilienthal aus dem Jahr 1893. Im Rahmen eines interdisziplinären Projekts wurden mehrere Fragmente eines noch erhaltenen Seglers mit Hilfe der CT untersucht. Dabei fanden sich überraschende Parallelen zu heutigen Flugzeugkonstruktionen, so dass sich der Kreis zur modernen Technik schließt.

Stefan König von der FIT AG, Lupburg, beschreibt die Untersuchung additiv gefertigter Metallbauteile. Per Lasermelting entstehen beispielsweise vielschichtige, verflochtene Ge-bilde. Wo kein Messtaster mehr hinkommt, zeigt die CT, was sie kann: Sie durchschaut die komplexesten Strukturen. Weitere Informationen zum Volume Graphics User Group Meeting und zur Anmeldung finden sich auf der Website der Veranstaltung:

www.volumegraphics.com/de/company/user-group-meeting.html