Erfolgreiche Premiere für die EAM in Augsburg

Die neue Fachmesse für additive Fertigung überzeugte Besucher und Aussteller

In Augsburg waren Aussteller aus allen drei wesentlichen Wertschöpfungsstufen der additiven Fertigung vertreten. Weitere Elemente der Experience Additive Manufacturing waren ein Einführungskurs zur additiven Fertigung, ausgerichtet vom Fraunhofer IGCV.

Logo: Messe Augsburg

Die Experience Additive Manufacturing (kurz EAM), die neue Fachmesse für additive Fertigung in Augsburg feierte vom 25. bis zum 27. September 2018 ihre Premiere. Rund 1.800 Besucher kamen zur Messe, die mit 70 Ausstellern auf 4.500 m2 an Bayerns drittgrößtem Messeplatz stattfand.

Besonders die Orientierung an der kompletten Wertschöpfungskette für additive Fertigung und die zahlreichen Veranstaltungen rund um die Messe im Rahmen des Augsburger Multi-Location-Formates überzeugten, teilte die Messe Augsburg als Veranstalterin der Messe mit. AM-Neuigkeiten, Prozesse, Dienstleistungen und Produkte, vor allem in den Bereichen Mobility und Automotive, Luft- und Raumfahrt, Werkzeug- und Formenbau, Maschinen- und Anlagenbau sowie Medizin- und Dentaltechnik waren zu sehen.

„Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, das Thema additive Fertigung bzw. 3D-Druck, eines der zentralen Themen innerhalb des Megatrends Industrie 4.0, in Augsburg so prominent zu besetzen. Die Premiere stimmt mich äußerst zuversichtlich. Meine Erwartungen wurden übertroffen. Es war eine feine und kreative Messe in sehr wertigem Ambiente und mit einer klaren Struktur. Das ist eine erstklassige Basis für die Fortsetzung in 2019“, so Gerhard Reiter, Chef der Messe Augsburg.

Philip Häußler, Projektleiter der EAM, ergänzt: „Unser Ansatz, die komplette Wertschöpfung der additiven Fertigung systematisch auf einer Messe abzubilden, war richtig. Es hat sich gezeigt, dass viele Besucher Orientierung zum ganzen Prozess suchten. Wir konnten die Transparenz zum Thema erhöhen und Unternehmen, die über einen Einstieg in die additive Fertigung nachdenken, zahlreiche Handreichungen geben. Laut den Ausstellern hatten die Fachgespräche inhaltlich einen sehr hohen Standard“.

Fokus auf Wertschöpfung und Wissenstransfer

In Augsburg waren Aussteller aus allen drei wesentlichen Wertschöpfungsstufen der additiven Fertigung vertreten (Pre-Process, In-Process, Post-Process). Zusätzlich sorgte die „AM Value Chain“ für sehr positive Resonanz, eine Sonderschau im Mittelpunkt der Messe mit der praxis- und anwendungsorientierten Erläuterung der drei Wertschöpfungsstufen in 13 Bereichen.

Exponate, Demonstratoren, Filmmaterial und interaktive Stationen dienten den Teilnehmern zur Veranschaulichung der AM-Praxis, entstanden in Zusammenarbeit mit der Parare GmbH. Weiterer sehr gut besuchter Baustein des Augsburger Multi-Location-Formates waren die „AM Table Talks“. Knapp 50 Vorträge und Fallstudien mit anschließender Diskussion auf einer speziell gestalteten Messefläche, zu Prozess- und Branchenaspekten der additiven Fertigung über alle drei Tage sicherten den Praxis- und Wissenstransfer.

Seminar und Kongress, Besuche bei Industrie und Wissenschaft

Weitere Elemente der Experience Additive Manufacturing waren ein Einführungskurs zur additiven Fertigung, ausgerichtet vom Fraunhofer IGCV, ein Science Shuttle zum AMLab von Fraunhofer IGCV und dem iwb der TU München, dem größten Labor für additive Fertigung in Süddeutschland und Industry Shuttles zu voxeljet und Hirschvogel Tech Solutions mit zahlreichen Teilnehmern. Ein Highlight des Rahmenprogramms war am 26. September das „22. Augsburger Seminar für Additive Fertigung“. Die beiden Veranstaltungspartner Fraunhofer IGCV und iwb der TU München boten hochkarätige Vorträge zu den Schwerpunkten „Design und Prozesse“, „Software und Simulation“ sowie „Lieferantenauswahl und –qualifizierung.

www.experience-am.com