Fachtagung über Industrie 4.0 in der Gussindustrie

Produktionssteigerung durch intelligente Wertschöpfung und flexible Prozessführung durch Smart Data

Überzeugende Konzepte und Visionen sind notwendig, um über Jahre etablierte Prozesse zu verändern. Experten aus Industrie und Forschung präsentieren branchenspezifische Industrie 4.0-Lösungsansätze zur Technologieoptimierung und schildern erfolgreiche Umsetzungen. Darüber informiert die Fachtagung „Industrie 4.0 in der Nichteisen-Schmelz- und Druckgussindustrie“.

Industrie 4.0 in der Nichteisen-Druck- und Schmelzgussindustrie. Foto: Prof. Dr. Wolfgang Schlüter / Copyright: FAPS-IPS GmbH

Die deutsche Industrie steht durch die Verzahnung der Produktion mit der modernen Informations- und Kommunikationstechnik vor großen Herausforderungen. Bedingt durch die sehr lange Lebensdauer der Maschinen, ist die Nichteisen-Schmelz- und Druckgussindustrie mit ihrer vorwiegend mittelständischen Struktur von einem niedrigen Automatisierungsgrad geprägt. Prof. Dr. Wolfgang Schlüter bürgt als fachlicher Leiter für die Fachtagung, welche am 21.und 22. November 2018 von der FAPS-IPC GmbH am Energiecampus Nürnberg veranstaltet wird.

Überzeugende Konzepte und Visionen sind notwendig, um über Jahre etablierte Prozesse zu verändern. Experten aus Industrie und Forschung präsentieren branchenspezifische Industrie 4.0-Lösungsansätze zur Technologieoptimierung und schildern erfolgreiche Umsetzungen. Während der Tagung wird das vom VDMA/BDG-Arbeitskreis erarbeitete Referenzmodells Gießerei 4.0 vorgestellt. Es bietet Unternehmen eine Hilfestellung den Industrie 4.0-Reifegrad zu bestimmen und Handlungsfelder zu definieren. Die hohe Datenverfügbarkeit dient als Basis von Industrie 4.0-Anwendungen. Thematisiert werden darüber hinaus Anwendungen zur Energieeffizienzsteigerung im Schmelzbetrieb, intralogistische Maßnahmen beim Transport und Prozessoptimierungen in der Druckgusszelle.

Neue Technologien im Bereich der Schmelzöfen, Additive Fertigung, der Einsatz von RFID und Aspekte des Qualitätsmanagements sind weitere Inhalte.

Die zweitägige Fachtagung beinhaltet neben dem theoretischen Vortragsteil den Besuch der promeos GmbH, einem Spezialisten für vollvormischende flammenfreie Gasbrenner-Technologie in Nürnberg. Das Unternehmen entwickelt und erstellt u.a. individuelle Beheizungsanlagen sowie Industrieöfen. Dabei finden energieeffiziente, klimafreundliche und wirtschaftliche Aspekte Beachtung. Während der Live-Vorführung einer Pfannenbeheizungsanlage wird dies anschaulich demonstriert.

Die Möglichkeit zum Networking bietet sich den Teilnehmern beim Abendmenü im historischen Ambiente des „Restaurant Altes Spital“ in Stein. Die Fachtagung kann zum Preis von 890 Euro zzgl. ges. MwSt. gebucht werden. www.faps-ipc.de/index.php/seminare

Zur Person: Prof. Dr. Wolfgang Schlüter lehrt seit Oktober 2001 an der Hochschule Ansbach und fungiert als Studiengangleiter des Masterstudiengangs Applied Research in Engineering Sciences. Seine Lehrgebiete sind Strömungssimulation, Prozesssimulation und Computational Engineering. Vor seiner Berufung an die HS Ansbach war er in der Software-Entwicklung im Bereich Prozessvisualisierung/CAD tätig, um im Anschluss eine Professur Informatik/CAD an der Hochschule Lausitz anzunehmen.

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