Dillinger Weiterverarbeitung - Stahlkompetenz unter einem Dach

Von der Stahlerzeugung bis zum einbaufertigen High-End-Produkt

Dillinger Weiterverarbeitung sieht sich als Entwicklungs- und Realisierungspartner für Lösungen, die heute schon die „Anforderungen von morgen“ beantworten.

Thermisches Schneiden bis 430 mm Blechdicke und 45 t Stückgewicht. Foto: Dillinger Weiterverarbeitung

Seit der Gründung im Jahr 1685 hat Dillinger die gesamte Fertigungskette von der Stahlherstellung bis zur Grobblechverarbeitung kontinuierlich ausgebaut. Heute produziert die Unternehmensgruppe jedes Jahr rund zwei Millionen Tonnen Grobblech in zahlreichen Dicken und Abmessungen. Dazu trägt der Standort Dillingen mit rund 1,4 Millionen Tonnen Grobblech pro Jahr bei. Viele dieser Bleche bearbeitet die dortige Weiterverarbeitung – teilweise auch direkt als einbaufertige Komponenten mit Dicken bis zu 430 Millimetern.

Dillinger sieht sich als „Entwicklungs- und Realisierungspartner“ für Lösungen, die heute schon die „Anforderungen von morgen“ beantworten. So sei es zum Beispiel möglich über 210 Millimeter dicke Zahnstangen für Jack-up-Rigs herzustellen, wie sie in der Offshore-Branche zum Einsatz kommen.

Außergewöhnlich große Bauteilabmessungen und Stückgewichte, innovative Fertigungsverfahren sowie komplexe Schweiß- und Umformprodukte machen die Weiterverarbeitung zum bewährten Problemlöser für besonders anspruchsvolle Anforderungen, so das Unternehmen. Bei Grenzen der Produktionskapazität in der Lieferkette sei ihre Hilfe ebenso gefragt wie bei der Erschließung von neuen Anwendungsmöglichkeiten, für die die Anlagen der Grobblechkunden – noch – nicht geeignet sind. Reine Montagebetriebe profitieren von dem in das Hüttenwerk integrierten Fertiger durch maßgeschneiderte Komplettlieferungen aus einer Hand. Partner der Wahl ist die Dillinger Weiterverarbeitung auch dann, wenn Kunden extreme Blechabmessungen mit eigenen Kapazitäten nicht mehr bearbeiten können. Von Vorteil ist dabei der direkte Zugriff auf die Grobblechproduktion: Dadurch entfallen zur Weiterverarbeitung die für Kunden sonst unvermeidbaren Transportprobleme.

Der Bereich Schweißtechnik steht dabei für komplexe Brennzuschnitte sowie individuelle Schweißnaht- und Kantenvorbereitung: Die Bearbeitung von anspruchsvollen Güten in Dicken bis 430 Millimetern und Stückgewichten bis 45 Tonnen kennzeichne das „zukunftsweisende Leistungsniveau“, teilte das Unternehmen mit. Ob gebrannte oder gefräste Schweißnahtvorbereitung mit einer Winkelgenauigkeit bis 0,5 Grad und Toleranzen von ± 1 Millimeter auf gesamter Länge der bis zu 25.000 Millimeter langen Grobbleche: Just-in-time-Lieferung der kantenbearbeiteten und codierten Bauteile mache die Dillinger Weiterverarbeitung beispielsweise in der Wind-Offshore-Industrie zur perfekt verzahnten Wertschöpfungsstufe der Kunden.

www.dillinger.de