Sander Druckguss investiert

Das Unternehmen bekommt eine neue Gießzelle

Gute Auftragslage: Sander Druckguss investiert in eine weitere Gießzelle und eine Vakuum-Dosier-Lösung. Es sollen vier bis fünf neue Arbeitsplätze entstehen.

Sander Druckguss investiert in eine neue Gießzelle./Bild: Sander GmbH

Sander Druckguss, Spezialist für Aluminium- und Zinkdruckguss, expandiert: Das Unternehmen investiert in eine weitere Giesszelle. Sie soll im Spätsommer in Betrieb genommen werden. Da der Bereich mit Schließkräften um die 4.000 – 5.500 KN mittlerweile gut abgedeckt ist, entschloss sich die Geschäftsleitung einen nächsten Schritt zu gehen. Nach einem intensiven Auswahlverfahren fiel die Wahl auf den norditalienischen Druckguss-Maschinenhersteller OMS Presse aus Lograto (Brescia). Die neue Maschine hat eine Schließkraft von 6.500 KN und stellt nun für Sander die Spitze der Fertigungsmöglichkeiten dar. Das heißt, sowohl in Hinblick auf Größe und Gewicht der Bauteile, als auch bei der Auslegung von Mehrfachkavitäten der Druckgusswerkzeuge, hat die Gießerei jetzt wesentlich mehr Spielraum.

In einer weiteren neuen Fertigungshalle muss die komplette Infrastruktur zum Betreiben der Gießzelle neu erstellt werden. Um die steigenden Anforderungen an die Gussqualitäten zu erfüllen, hat sich Sander entschieden, zusätzlich eine Vakuum- Dosier-Lösung der Firma Meltec zu implementieren. Ein weiterer Baustein ist der Schmelzofen. „Hier mussten wir lange suchen, bis wir den richtigen Partner gefunden hatten“, sagt Geschäftsführer Michael Sander. „Wir bauen auf die über 100-jährige Erfahrung der Firma Ofenbau Ley aus Lüdenscheid, die uns eine maßgeschneiderte Lösung liefert. Es kommt darauf an, die benötigte Ofenleistung in Einklang mit Energieverbrauch und möglichst geringer Umweltbelastung zu bringen.“ Sander rechnet damit, durch die neue Gießanlage vier bis fünf neue Arbeitsplätze zu schaffen.

www.sander-druckguss.de