Trimet investiert in den Nachwuchs

Das Unternehmen bildet auch zahlreiche Flüchtlinge aus

Unter den 24 Azubis, die im Juni 2019 ihre Ausbildung bei Trimet abgeschlossen haben, sind 16 Geflüchtete. Das Unternehmen engagiert sich mit dem Projekt „Berufsbildung für Flüchtlinge“.

Trimet-Auszubildende am Standort Essen. / Bild: Trimet

Deutschlandweit haben insgesamt 24 Azubis im Juni 2019 ihre Ausbildung bei Trimet abgeschlossen. 31 junge Menschen werden am 1. August 2019 ihre Ausbildung beim Werkstoffspezialisten beginnen, 14 davon in Essen. An seinen vier Standorten in Deutschland bildet das Familienunternehmen dann 95 junge Menschen in fünf technischen und kaufmännischen Berufen aus. Dazu gehören 16 Geflüchtete. Acht weitere Geflüchtete bereiten sich mit einer Einstiegsqualifizierung auf eine Ausbildung vor.

Zur Finanzierung der Einstiegsqualifizierung hat die Hans-Joachim Kaps-Stiftung wesentlich beigetragen. Die 1998 gegründete Stiftung fördert die Aus- und Weiterbildung junger und werdender Metallhändler und unterstützte seit 2015 junge Geflüchtete bei der Vorbereitung auf eine Ausbildung.

Am Standort Essen der Trimet Aluminium SE haben elf Auszubildende ihre Ausbildung abgeschlossen und starten jetzt bei dem Werkstoffspezialisten ihre Berufslaufbahn. „Ich freue mich sehr, dass wir mit den neuen Fachkräften qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen konnten, die die Zukunft der Trimet mitgestalten werden“, sagte Philipp Schlüter, Vorsitzender des Vorstands der Trimet Aluminium SE. „Mit der Ausbildung des eigenen Nachwuchses betreiben wir aktive Standortsicherung.“

Die Frauen und Männer absolvierten in den vergangenen zwei beziehungsweise drei Jahren ihre Ausbildung zum Industriemechaniker, Maschinen- und Anlagenführer, Elektroniker für Betriebstechnik, Groß- und Außenhandelskaufmann bzw. -kauffrau sowie zum Industriekaufmann bzw. zur Industriekauffrau. Drei von ihnen haben über das Trimet Projekt „Berufsbildung für Flüchtlinge“ in der Essener Aluminiumhütte eine berufliche Heimat gefunden. Die aus Syrien stammenden Männer waren 2014 beziehungsweise 2015 als Geflüchtete nach Deutschland gekommen und haben nach einer Einstiegsqualifizierung ihre Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer absolviert.

Das Trimet Projekt „Berufsbildung für Flüchtlinge“ wurde 2015 von Heinz-Peter Schlüter ins Leben gerufen. Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle versprach der Trimet Gründer anlässlich seines 66. Geburtstages, in den kommenden Jahren zusätzlich zu den regulären Ausbildungsplätzen 66 Geflüchteten einen Ausbildungsplatz anzubieten. Knapp die Hälfte der Plätze sind bis heute vergeben. Trimet wird sich weiter engagieren, jungen Menschen, die durch Krieg und Gewalt aus ihrer Heimat vertrieben wurden, eine berufliche Perspektive zu eröffnen und die Möglichkeit zu schaffen, hier in unserem Land ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Als innovatives, mittelständisches Familienunternehmen entwickelt, produziert, recycelt, gießt und vertreibt TRIMET an acht Produktionsstandorten moderne Leichtmetallprodukte aus Aluminium. Mehr als 2.300 eigene Mitarbeiter sowie fast 900 Mitarbeiter im JV TRIMET Automotive sorgen gemeinsam mit unseren Kunden dafür, dass Autos sparsamer, Flugzeuge leichter, Windräder und Stromanlagen effizienter, Bauwerke moderner und Verpackungen ökologischer werden.